Revision [ab72715]
Letzte Änderung am 2020-10-05 12:49:19 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
### Tutorium Kostenrechnung


#### Probeklausur 2


Sie sind Mitarbeiter der Drehteile GmbH mit Sitz in Drehingen. Zu Ihrem Tä-tigkeitsbereich gehört die Kostenrechnung des Industriebetriebes. Fol¬gen¬de Aufgaben fallen im Laufe des Jahres unter anderem an:

**Aufgabe 1 (15)**

**a)** Im Rahmen der Kostenartenrechnung werden Kosten in der Drehteile GmbH erfasst. Dazu notwendig ist die Ermittlung der Verbrauchsmengen. Ihr Vorgesetzter kann sich nicht en¬t¬schei¬den, welche Methode angewendet werden soll. Unterschieden werden die Skon-trations¬methode, die retrograde Methode und die Inventurmethode. Nennen Sie ihm die Vorteile und die Nachteile dieser drei Methoden. (6)


**b)** Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 18.000 € wird in der Bilanz linear abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt 12 Jahre. Kalkulatorisch erfolgt die Abschreibung linear von den Wiederbeschaffungskosten, die mit 24.000 Euro angesetzt werden.

* Zeigen Sie, wie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung am Ende des ersten Nutzungsjahres anzusetzen sind. (Abschreibungsbeträge, Restwerte) (2)

* Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV-Konto! (1,5)

* Unterscheiden Sie Grundkosten und Zusatzkosten am Beispiel der Abschreibung der Maschine. (1,5)



**c)** Die Drehteile GmbH berücksichtigt Wagnisse in ihrer Kostenrechnung. Ermitteln Sie die kalkulatorischen Wagniskosten! (4)

* Die durchschnittliche Ausfallzeit der CNC-Fräsmaschine beträgt pro Arbeitstag 20 Minuten. Es wird an 174 Tagen im Jahr gearbeitet. Die Reparaturkosten betragen 10 €/Stunde.

* Durch Schwund sind in den letzten vier Jahren 4 Prozent der Durchschnittsbestände der Fertigerzeugnisse verloren gegangen. Der Anfangsbestand der Fertigerzeugnisse betrug 50.000 €, der Endbestand 70.000 €.


**Aufgabe 2 (15)**
**a)** Für einen Auftrag ist die Kalkulation der Herstellkosten und der Selbstkosten notwendig. Ermitteln Sie aus den gegebenen Werten die Herstellkosten und die Selbstkosten! (4)

Materialeinzelkosten 100.000 €
Fertigungseinzelkosten 50.000 €
Materialgemeinkostenzuschlagsatz 55,0 %
Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz 110,0 %
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz 6,5 %
Vertriebsgemeinkostenzuschlagsatz 7,5 %

**b)** Unterscheiden Sie Herstellkosten und Selbstkosten! (2)

**c)** Unterscheiden Sie die Vollkostenrechnung von der Teilkostenrechnung! (2)

**d)** Im Laufe des Monats Juli sind im Lager aufgrund der Produktion von Drehteilen die folgenden Bestandsveränderungen aufgetreten:
Bestand 01.06. 500 Stück à 24,00 €
Zugang 12.06. 1.200 Stück à 21,60 €
Zugang 15.06. 800 Stück à 21,20 €
Zugang 20.06. 600 Stück à 28,40 €
Abgang 18.06. 1.400 Stück
Abgang 30.06. 1.000 Stück

Ermitteln Sie die periodischen Anschaffungspreise! (5)
Stellen Sie den durchschnittlichen Anschaffungspreis nach Ende der Abrechnungs-periode fest! (2)

**Aufgabe 3 (15)**

Die Drehteile GmbH weist in der Buchhaltung die folgenden Kostenarten aus:
Fertigungsmaterial 122.000 €
Fertigungslöhne 84.000 €

Laut BAB verteilen sich die Ist-Gemeinkosten auf die folgenden Kostenbereiche:
Material 18.300 €
Fertigung 121.800 €
Verwaltung 39.584 €
Vertrieb 27.536 €

Bestände an Halb- und Fertigerzeugnissen:
unfertige Erzeugnisse: Anfangsbestand 6.000 € Endbestand 3.100 €
fertige Erzeugnisse: Anfangsbestand 14.400 € Endbestand 19.200 €

In der vergangenen Abrechnungsperiode wurde mit folgenden Normalzuschlagsätzen kalkuliert:
Materialgemeinkostenzuschlagsatz 10 Prozent
Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz 150 Prozent
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz 12 Prozent
Vertriebsgemeinkostenzuschlagsatz 7 Prozent

Errechnen Sie die Normalgemeinkosten, tragen Sie diese in den untenstehenden BAB ein und stellen Sie die Über- und Unterdeckung fest.


| Kostenart | Betrag | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
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**Aufgabe 4 (15)**

Die Drehteile GmbH produziert vier Erzeugnisarten (A, B, C, D). In der vergangenen Periode wurden von den einzelnen Erzeugnisarten hergestellt und verkauft:


| **Erzeugnis** | **A** | **B** | **C** | **D** |
| +| Produktion/Verkauf | 20.000 | 40.000 | 10.000 | 25.000
| Preis in Euro/Stück | 4,50 | 2,50 | 8,25 | 1,20
| Erlösschmälerungen in Euro | 2.000 | 1.000 | 3.000 | 800
| Variable Fertigungskosten/Stück | 2,50 | 1,25 | 3,00 | 0,4
| Variable Vertriebskosten/Stück | 0,75 | 0,25 | 1,00 | 0,20
| Erzeugnisfixkosten | 10.000 | 10.000 | 5.000 | 5.000



Die Erzeugnisgruppe I umfasst die Erzeugnisarten A und B, die Erzeugnisgruppe II die Erzeugnisarten C und D. An Erzeugnisgruppenfixkosten sind angefallen:
13.000 € für die Erzeugnisgruppe I und 9.000 € für die Erzeugnisgruppe II. An Kostenstellenfixkosten und Bereichsfixkosten fielen an: Bereich I 13.000 € und Bereich II 12.000 €. Ermitteln Sie die Deckungsbeiträge und die Nettoergebnisse!


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**Lösung**

**Aufgabe 1**
**a)**
<span style="text-decoration:underline;">Skontrationsmethode:</span>
+ genauestes Verfahren
+ Abweichungen (Schwund) leicht zu erkennen
* hoher Aufwand
* Lagerbuchhaltung ist Voraussetzung

<span style="text-decoration:underline;">retrograde Methode</span>
+ geringer Aufwand
+ keine Lagerbuchhaltung notwendig
* Abweichungen (Schwund) nicht feststellbar
* tatsächlicher Bestand unbekannt, da nur Schätzwert

<span style="text-decoration:underline;">Inventurmethode</span>
+ relativ geringer Aufwand
* ungenau, bloß Differenz aus Inventurbeständen
* Abweichungen nicht feststellbar

**b)**
<span style="text-decoration:underline;">Bilanzielle Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 18.000 / 12 = 1.500 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 18.000 &#8211; 1.500 = 16.500 &#8364;

<span style="text-decoration:underline;">Kalkulatorische Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 24.000 / 12 = 2.000 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 24.000 &#8211; 2.000 = 22.000 &#8364;

<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung bilanzielle/kalkulatorische Abschreibung mit Wirkung auf das GuV-Konto:</span>
Die bilanzielle Abschreibung ist in der Gewinn und Verlustrechnung als Aufwand zu buchen und mindert somit den Gewinn.
Die kalkulatorische Abschreibung wird nicht in das GuV-Konto gebucht und hat somit keine Auswirkungen auf den Gewinn.

<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung Grundkosten/Zusatzkosten:</span>
Grundkosten: Kosten stehen Aufwand gegenüber, am Bsp.: 1.500 &#8364; bilanzielle Afa
Zusatzkosten: Kosten stehen kein Aufwand gegenüber, --> alles über die bilanzielle Afa hinaus, am Bsp.: 2.000 &#8211; 1.500 = 500 (Zusatzkosten)

**c)**
Reparaturwagniskosten
20 min * 174 Tage * 10 &#8364;/Std / 60 min = 580 &#8364;

<span style="text-decoration:underline;">Schwund</span>
Durchschnittsbestand = (50.000 + 70.000) / 2 = 60.000 &#8364;
Wagniskosten: 60.000 * 0,04 = 2.400 &#8364;

gesamte Wagniskosten: 2.980 &#8364;

Aufgabe 2

a)
FM 100.000
MGK 55.000
FL 50.000
FGK 55.000
= HK 260.000
VwGK 16.900
VtGK 19.500
= SK 296.400

b)
Herstellkosten = Fertigungskosten + Materialkosten
Selbstkosten = Herstellkosten + Verwaltungs- und Vertriebskosten

c)
Vollkostenrechnung = alle Kosten werden berücksichtigt --> variable und fixe Kosten
Teilkostenrechnung = nur die variablen Kosten werden berücksichtigt

d)


| 01.06. | Bestand | 500 | 24,00 | 12.000 |
| +| 12.06. | Zugang | 1.200 | 21,60 | 25.920
| | Bestand | 1.700 | 22,31 | 37.920
| 15.06. | Zugang | 800 | 21,20 | 16.960
| | Bestand | 2.500 | 21,95 | 54.800
| 18.06. | Abgang | 1.400 | 21,95 | 30.730
| | Bestand | 1.100 | 21,96 | 24.150
| 20.06. | Zugang | 600 | 28,40 | 17.040
| | Bestand | 1.700 | 24,23 | 41.190
| 30.06. | Abgang | 1.000 | 24,23 | 24.230
| | Bestand | 700 | 24,23 | 16.960



durchschnittlicher Anschaffungspreis = (500*24+1.200*21,6+800*21,2+600*28,4)/500+1.200+800+600=23,2


**Aufgabe 3**


| Kostenart | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Einzelkosten | 122.000 | 84.000 |
| Ist-GK | 18.300 | 121.800 | 39.584 | 27.536
| Ist-% | 15% | 145% | 11,5% | 8%
| Normal-% | 10% | 150% | 12% | 7%
| Normal-GK | 12.200 | 126.000 | 41.076 | 23.961
| Über-/Unterdeckung | -6.100 | 4.200 | 1.492 | -3.575



HKU (Ist) = 344.200
HKU (Normal) = 342.300

Kostenunterdeckung = 3.983


**Aufgabe 4**


| | **A** | **B** | **C** | **D** |
| +| Erlöse | 90.000 | 100.000 | 82.500 | 30.000
| -Erlösschmälerungen | 2.000 | 1.000 | 3.000 | 800
| =DB I | 88.000 | 99.000 | 79.500 | 29.200
| -variable Kosten (FE) | 50.000 | 50.000 | 30.000 | 10.000
| =DB II | 38.000 | 49.000 | 49.500 | 19.200
| -variable Kosten (Vt) | 15.000 | 10.000 | 10.000 | 5.000
| =DB III | 23.000 | 39.000 | 39.500 | 14.200
| -Erzeugnisfixkosten | 10.000 | 10.000 | 5.000 | 5.000
| =DB IV | 13.000 | 29.000 | 34.500 | 9.200
| -Erzeugnisgruppenfixkosten | -13.000 | -13.000 | -9.000 | -9.000
| = DB V | 29.000 | 29.000 | 34.700 | 34.700
| -Kostenstellenfixkosten | -13.000 | -13.000 | -12.000 | -12.000
| =Ergebnis | 16.000 | 16.000 | 22.700 | 22.700






[PDF Dokument Probeklausur 2](/files/TutKostenrechnungProbeklausur2/TutKostenrechnungProbeklausur2.pdf)





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DELETIONS
## Tutorium Kostenrechnung
#### Probeklausur 2
Sie sind Mitarbeiter der Drehteile GmbH mit Sitz in Drehingen. Zu Ihrem Tä-tigkeitsbereich gehört die Kostenrechnung des Industriebetriebes. Fol&#172;gen&#172;de Aufgaben fallen im Laufe des Jahres unter anderem an:
**Aufgabe 1 (15)**
**a)** Im Rahmen der Kostenartenrechnung werden Kosten in der Drehteile GmbH erfasst. Dazu notwendig ist die Ermittlung der Verbrauchsmengen. Ihr Vorgesetzter kann sich nicht en&#172;t&#172;schei&#172;den, welche Methode angewendet werden soll. Unterschieden werden die Skon-trations&#172;methode, die retrograde Methode und die Inventurmethode. Nennen Sie ihm die Vorteile und die Nachteile dieser drei Methoden. (6)
**b)** Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 18.000 &#8364; wird in der Bilanz linear abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt 12 Jahre. Kalkulatorisch erfolgt die Abschreibung linear von den Wiederbeschaffungskosten, die mit 24.000 Euro angesetzt werden.
* Zeigen Sie, wie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung am Ende des ersten Nutzungsjahres anzusetzen sind. (Abschreibungsbeträge, Restwerte) (2)
* Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV-Konto! (1,5)
* Unterscheiden Sie Grundkosten und Zusatzkosten am Beispiel der Abschreibung der Maschine. (1,5)
**c)** Die Drehteile GmbH berücksichtigt Wagnisse in ihrer Kostenrechnung. Ermitteln Sie die kalkulatorischen Wagniskosten! (4)
* Die durchschnittliche Ausfallzeit der CNC-Fräsmaschine beträgt pro Arbeitstag 20 Minuten. Es wird an 174 Tagen im Jahr gearbeitet. Die Reparaturkosten betragen 10 &#8364;/Stunde.
* Durch Schwund sind in den letzten vier Jahren 4 Prozent der Durchschnittsbestände der Fertigerzeugnisse verloren gegangen. Der Anfangsbestand der Fertigerzeugnisse betrug 50.000 &#8364;, der Endbestand 70.000 &#8364;.
**Aufgabe 2 (15)**
**a)** Für einen Auftrag ist die Kalkulation der Herstellkosten und der Selbstkosten notwendig. Ermitteln Sie aus den gegebenen Werten die Herstellkosten und die Selbstkosten! (4)
Materialeinzelkosten 100.000 &#8364;
Fertigungseinzelkosten 50.000 &#8364;
Materialgemeinkostenzuschlagsatz 55,0 %
Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz 110,0 %
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz 6,5 %
Vertriebsgemeinkostenzuschlagsatz 7,5 %
**b)** Unterscheiden Sie Herstellkosten und Selbstkosten! (2)
**c)** Unterscheiden Sie die Vollkostenrechnung von der Teilkostenrechnung! (2)
**d)** Im Laufe des Monats Juli sind im Lager aufgrund der Produktion von Drehteilen die folgenden Bestandsveränderungen aufgetreten:
Bestand 01.06. 500 Stück &#224; 24,00 &#8364;
Zugang 12.06. 1.200 Stück &#224; 21,60 &#8364;
Zugang 15.06. 800 Stück &#224; 21,20 &#8364;
Zugang 20.06. 600 Stück &#224; 28,40 &#8364;
Abgang 18.06. 1.400 Stück
Abgang 30.06. 1.000 Stück

Ermitteln Sie die periodischen Anschaffungspreise! (5)
Stellen Sie den durchschnittlichen Anschaffungspreis nach Ende der Abrechnungs-periode fest! (2)
**Aufgabe 3 (15)**
Die Drehteile GmbH weist in der Buchhaltung die folgenden Kostenarten aus:
Fertigungsmaterial 122.000 &#8364;
Fertigungslöhne 84.000 &#8364;
Laut BAB verteilen sich die Ist-Gemeinkosten auf die folgenden Kostenbereiche:
Material 18.300 &#8364;
Fertigung 121.800 &#8364;
Verwaltung 39.584 &#8364;
Vertrieb 27.536 &#8364;
Bestände an Halb- und Fertigerzeugnissen:
unfertige Erzeugnisse: Anfangsbestand 6.000 &#8364; Endbestand 3.100 &#8364;
fertige Erzeugnisse: Anfangsbestand 14.400 &#8364; Endbestand 19.200 &#8364;
In der vergangenen Abrechnungsperiode wurde mit folgenden Normalzuschlagsätzen kalkuliert:
Materialgemeinkostenzuschlagsatz 10 Prozent
Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz 150 Prozent
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz 12 Prozent
Vertriebsgemeinkostenzuschlagsatz 7 Prozent
Errechnen Sie die Normalgemeinkosten, tragen Sie diese in den untenstehenden BAB ein und stellen Sie die Über- und Unterdeckung fest.
| Kostenart | Betrag | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| -| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
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***Aufgabe 4 (15)**
Die Drehteile GmbH produziert vier Erzeugnisarten (A, B, C, D). In der vergangenen Periode wurden von den einzelnen Erzeugnisarten hergestellt und verkauft:
| **Erzeugnis** | **A** | **B** | **C** | **D** |
| -| Produktion/Verkauf | 20.000 | 40.000 | 10.000 | 25.000
| Preis in Euro/Stück | 4,50 | 2,50 | 8,25 | 1,20
| Erlösschmälerungen in Euro | 2.000 | 1.000 | 3.000 | 800
| Variable Fertigungskosten/Stück | 2,50 | 1,25 | 3,00 | 0,4
| Variable Vertriebskosten/Stück | 0,75 | 0,25 | 1,00 | 0,20
| Erzeugnisfixkosten | 10.000 | 10.000 | 5.000 | 5.000
Die Erzeugnisgruppe I umfasst die Erzeugnisarten A und B, die Erzeugnisgruppe II die Erzeugnisarten C und D. An Erzeugnisgruppenfixkosten sind angefallen:
13.000 &#8364; für die Erzeugnisgruppe I und 9.000 &#8364; für die Erzeugnisgruppe II. An Kostenstellenfixkosten und Bereichsfixkosten fielen an: Bereich I 13.000 &#8364; und Bereich II 12.000 &#8364;. Ermitteln Sie die Deckungsbeiträge und die Nettoergebnisse!
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***-
**Lösung**
**Aufgabe 1**
**a)**
<span style="text-decoration:underline;">Skontrationsmethode:</span>
+ genauestes Verfahren
+ Abweichungen (Schwund) leicht zu erkennen
* hoher Aufwand
* Lagerbuchhaltung ist Voraussetzung
<span style="text-decoration:underline;">retrograde Methode</span>
+ geringer Aufwand
+ keine Lagerbuchhaltung notwendig
* Abweichungen (Schwund) nicht feststellbar
* tatsächlicher Bestand unbekannt, da nur Schätzwert
<span style="text-decoration:underline;">Inventurmethode</span>
+ relativ geringer Aufwand
* ungenau, bloß Differenz aus Inventurbeständen
* Abweichungen nicht feststellbar
**b)**
<span style="text-decoration:underline;">Bilanzielle Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 18.000 / 12 = 1.500 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 18.000 &#8211; 1.500 = 16.500 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Kalkulatorische Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 24.000 / 12 = 2.000 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 24.000 &#8211; 2.000 = 22.000 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung bilanzielle/kalkulatorische Abschreibung mit Wirkung auf das GuV-Konto:</span>
Die bilanzielle Abschreibung ist in der Gewinn und Verlustrechnung als Aufwand zu buchen und mindert somit den Gewinn.
Die kalkulatorische Abschreibung wird nicht in das GuV-Konto gebucht und hat somit keine Auswirkungen auf den Gewinn.
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung Grundkosten/Zusatzkosten:</span>
Grundkosten: Kosten stehen Aufwand gegenüber, am Bsp.: 1.500 &#8364; bilanzielle Afa
Zusatzkosten: Kosten stehen kein Aufwand gegenüber, --> alles über die bilanzielle Afa hinaus, am Bsp.: 2.000 &#8211; 1.500 = 500 (Zusatzkosten)
**c)**
Reparaturwagniskosten
20 min * 174 Tage * 10 &#8364;/Std / 60 min = 580 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Schwund</span>
Durchschnittsbestand = (50.000 + 70.000) / 2 = 60.000 &#8364;
Wagniskosten: 60.000 * 0,04 = 2.400 &#8364;
gesamte Wagniskosten: 2.980 &#8364;
Aufgabe 2
a)
FM 100.000
MGK 55.000
FL 50.000
FGK 55.000
= HK 260.000
VwGK 16.900
VtGK 19.500
= SK 296.400
b)
Herstellkosten = Fertigungskosten + Materialkosten
Selbstkosten = Herstellkosten + Verwaltungs- und Vertriebskosten
c)
Vollkostenrechnung = alle Kosten werden berücksichtigt --> variable und fixe Kosten
Teilkostenrechnung = nur die variablen Kosten werden berücksichtigt
d)
| 01.06. | Bestand | 500 | 24,00 | 12.000 |
| -| 12.06. | Zugang | 1.200 | 21,60 | 25.920
| | Bestand | 1.700 | 22,31 | 37.920
| 15.06. | Zugang | 800 | 21,20 | 16.960
| | Bestand | 2.500 | 21,95 | 54.800
| 18.06. | Abgang | 1.400 | 21,95 | 30.730
| | Bestand | 1.100 | 21,96 | 24.150
| 20.06. | Zugang | 600 | 28,40 | 17.040
| | Bestand | 1.700 | 24,23 | 41.190
| 30.06. | Abgang | 1.000 | 24,23 | 24.230
| | Bestand | 700 | 24,23 | 16.960
durchschnittlicher Anschaffungspreis = (500*24+1.200*21,6+800*21,2+600*28,4)/500+1.200+800+600=23,2
**Aufgabe 3**
| Kostenart | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| -| Einzelkosten | 122.000 | 84.000 |
| Ist-GK | 18.300 | 121.800 | 39.584 | 27.536
| Ist-% | 15% | 145% | 11,5% | 8%
| Normal-% | 10% | 150% | 12% | 7%
| Normal-GK | 12.200 | 126.000 | 41.076 | 23.961
| Über-/Unterdeckung | -6.100 | 4.200 | 1.492 | -3.575
HKU (Ist) = 344.200
HKU (Normal) = 342.300
Kostenunterdeckung = 3.983
**Aufgabe 4**
| | **A** | **B** | **C** | **D** |
| -| Erlöse | 90.000 | 100.000 | 82.500 | 30.000
| -Erlösschmälerungen | 2.000 | 1.000 | 3.000 | 800
| =DB I | 88.000 | 99.000 | 79.500 | 29.200
| -variable Kosten (FE) | 50.000 | 50.000 | 30.000 | 10.000
| =DB II | 38.000 | 49.000 | 49.500 | 19.200
| -variable Kosten (Vt) | 15.000 | 10.000 | 10.000 | 5.000
| =DB III | 23.000 | 39.000 | 39.500 | 14.200
| -Erzeugnisfixkosten | 10.000 | 10.000 | 5.000 | 5.000
| =DB IV | 13.000 | 29.000 | 34.500 | 9.200
| -Erzeugnisgruppenfixkosten | -13.000 | -13.000 | -9.000 | -9.000
| = DB V | 29.000 | 29.000 | 34.700 | 34.700
| -Kostenstellenfixkosten | -13.000 | -13.000 | -12.000 | -12.000
| =Ergebnis | 16.000 | 16.000 | 22.700 | 22.700
| |
| -| **[PDF Dokument Probeklausur 2](/files/TutKostenrechnungProbeklausur2/TutKostenrechnungProbeklausur2.pdf)**
>>>>>>>>>>>>>> **[Zurück zur Auswahl](http://wiki.fh-sm.de/KostenrechnungTutoriumSS14)**
Revision [e53c16e]
Bearbeitet am 2014-12-20 07:24:14 von Jorina Lossau
ADDITIONS
| |
| +| **[PDF Dokument Probeklausur 2](/files/TutKostenrechnungProbeklausur2/TutKostenrechnungProbeklausur2.pdf)**
Revision [3901d43]
Bearbeitet am 2014-11-26 19:47:55 von Jorina Lossau
ADDITIONS
**Aufgabe 2 (15)**
**a)** Für einen Auftrag ist die Kalkulation der Herstellkosten und der Selbstkosten notwendig. Ermitteln Sie aus den gegebenen Werten die Herstellkosten und die Selbstkosten! (4)
Materialeinzelkosten 100.000 &#8364;
Fertigungseinzelkosten 50.000 &#8364;
Materialgemeinkostenzuschlagsatz 55,0 %
Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz 110,0 %
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz 6,5 %
Vertriebsgemeinkostenzuschlagsatz 7,5 %
**b)** Unterscheiden Sie Herstellkosten und Selbstkosten! (2)
**c)** Unterscheiden Sie die Vollkostenrechnung von der Teilkostenrechnung! (2)
**d)** Im Laufe des Monats Juli sind im Lager aufgrund der Produktion von Drehteilen die folgenden Bestandsveränderungen aufgetreten:
Bestand 01.06. 500 Stück &#224; 24,00 &#8364;
Zugang 12.06. 1.200 Stück &#224; 21,60 &#8364;
Zugang 15.06. 800 Stück &#224; 21,20 &#8364;
Zugang 20.06. 600 Stück &#224; 28,40 &#8364;
Abgang 18.06. 1.400 Stück
Abgang 30.06. 1.000 Stück

Ermitteln Sie die periodischen Anschaffungspreise! (5)
Stellen Sie den durchschnittlichen Anschaffungspreis nach Ende der Abrechnungs-periode fest! (2)
**Aufgabe 3 (15)**
Die Drehteile GmbH weist in der Buchhaltung die folgenden Kostenarten aus:
Fertigungsmaterial 122.000 &#8364;
Fertigungslöhne 84.000 &#8364;
Laut BAB verteilen sich die Ist-Gemeinkosten auf die folgenden Kostenbereiche:
Material 18.300 &#8364;
Fertigung 121.800 &#8364;
Verwaltung 39.584 &#8364;
Vertrieb 27.536 &#8364;
Bestände an Halb- und Fertigerzeugnissen:
unfertige Erzeugnisse: Anfangsbestand 6.000 &#8364; Endbestand 3.100 &#8364;
fertige Erzeugnisse: Anfangsbestand 14.400 &#8364; Endbestand 19.200 &#8364;
In der vergangenen Abrechnungsperiode wurde mit folgenden Normalzuschlagsätzen kalkuliert:
Materialgemeinkostenzuschlagsatz 10 Prozent
Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz 150 Prozent
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz 12 Prozent
Vertriebsgemeinkostenzuschlagsatz 7 Prozent
Errechnen Sie die Normalgemeinkosten, tragen Sie diese in den untenstehenden BAB ein und stellen Sie die Über- und Unterdeckung fest.
| Kostenart | Betrag | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
| ..... | ..... | ..... | ..... | ..... | .....
***Aufgabe 4 (15)**
Die Drehteile GmbH produziert vier Erzeugnisarten (A, B, C, D). In der vergangenen Periode wurden von den einzelnen Erzeugnisarten hergestellt und verkauft:
| **Erzeugnis** | **A** | **B** | **C** | **D** |
| +| Produktion/Verkauf | 20.000 | 40.000 | 10.000 | 25.000
| Preis in Euro/Stück | 4,50 | 2,50 | 8,25 | 1,20
| Erlösschmälerungen in Euro | 2.000 | 1.000 | 3.000 | 800
| Variable Fertigungskosten/Stück | 2,50 | 1,25 | 3,00 | 0,4
| Variable Vertriebskosten/Stück | 0,75 | 0,25 | 1,00 | 0,20
| Erzeugnisfixkosten | 10.000 | 10.000 | 5.000 | 5.000
Die Erzeugnisgruppe I umfasst die Erzeugnisarten A und B, die Erzeugnisgruppe II die Erzeugnisarten C und D. An Erzeugnisgruppenfixkosten sind angefallen:
13.000 &#8364; für die Erzeugnisgruppe I und 9.000 &#8364; für die Erzeugnisgruppe II. An Kostenstellenfixkosten und Bereichsfixkosten fielen an: Bereich I 13.000 &#8364; und Bereich II 12.000 &#8364;. Ermitteln Sie die Deckungsbeiträge und die Nettoergebnisse!
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ................... |
| +| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
| ................................... | ................. | .................. | ................... | ...................
***-
**Lösung**
**Aufgabe 1**
**a)**
<span style="text-decoration:underline;">Skontrationsmethode:</span>
+ genauestes Verfahren
+ Abweichungen (Schwund) leicht zu erkennen
* hoher Aufwand
* Lagerbuchhaltung ist Voraussetzung
<span style="text-decoration:underline;">retrograde Methode</span>
+ geringer Aufwand
+ keine Lagerbuchhaltung notwendig
* Abweichungen (Schwund) nicht feststellbar
* tatsächlicher Bestand unbekannt, da nur Schätzwert
<span style="text-decoration:underline;">Inventurmethode</span>
+ relativ geringer Aufwand
* ungenau, bloß Differenz aus Inventurbeständen
* Abweichungen nicht feststellbar
**b)**
<span style="text-decoration:underline;">Bilanzielle Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 18.000 / 12 = 1.500 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 18.000 &#8211; 1.500 = 16.500 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Kalkulatorische Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 24.000 / 12 = 2.000 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 24.000 &#8211; 2.000 = 22.000 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung bilanzielle/kalkulatorische Abschreibung mit Wirkung auf das GuV-Konto:</span>
Die bilanzielle Abschreibung ist in der Gewinn und Verlustrechnung als Aufwand zu buchen und mindert somit den Gewinn.
Die kalkulatorische Abschreibung wird nicht in das GuV-Konto gebucht und hat somit keine Auswirkungen auf den Gewinn.
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung Grundkosten/Zusatzkosten:</span>
Grundkosten: Kosten stehen Aufwand gegenüber, am Bsp.: 1.500 &#8364; bilanzielle Afa
Zusatzkosten: Kosten stehen kein Aufwand gegenüber, --> alles über die bilanzielle Afa hinaus, am Bsp.: 2.000 &#8211; 1.500 = 500 (Zusatzkosten)
**c)**
Reparaturwagniskosten
20 min * 174 Tage * 10 &#8364;/Std / 60 min = 580 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Schwund</span>
Durchschnittsbestand = (50.000 + 70.000) / 2 = 60.000 &#8364;
Wagniskosten: 60.000 * 0,04 = 2.400 &#8364;
gesamte Wagniskosten: 2.980 &#8364;
Aufgabe 2
a)
FM 100.000
MGK 55.000
FL 50.000
FGK 55.000
= HK 260.000
VwGK 16.900
VtGK 19.500
= SK 296.400
b)
Herstellkosten = Fertigungskosten + Materialkosten
Selbstkosten = Herstellkosten + Verwaltungs- und Vertriebskosten
c)
Vollkostenrechnung = alle Kosten werden berücksichtigt --> variable und fixe Kosten
Teilkostenrechnung = nur die variablen Kosten werden berücksichtigt
d)
| 01.06. | Bestand | 500 | 24,00 | 12.000 |
| +| 12.06. | Zugang | 1.200 | 21,60 | 25.920
| | Bestand | 1.700 | 22,31 | 37.920
| 15.06. | Zugang | 800 | 21,20 | 16.960
| | Bestand | 2.500 | 21,95 | 54.800
| 18.06. | Abgang | 1.400 | 21,95 | 30.730
| | Bestand | 1.100 | 21,96 | 24.150
| 20.06. | Zugang | 600 | 28,40 | 17.040
| | Bestand | 1.700 | 24,23 | 41.190
| 30.06. | Abgang | 1.000 | 24,23 | 24.230
| | Bestand | 700 | 24,23 | 16.960
durchschnittlicher Anschaffungspreis = (500*24+1.200*21,6+800*21,2+600*28,4)/500+1.200+800+600=23,2
**Aufgabe 3**
| Kostenart | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Einzelkosten | 122.000 | 84.000 |
| Ist-GK | 18.300 | 121.800 | 39.584 | 27.536
| Ist-% | 15% | 145% | 11,5% | 8%
| Normal-% | 10% | 150% | 12% | 7%
| Normal-GK | 12.200 | 126.000 | 41.076 | 23.961
| Über-/Unterdeckung | -6.100 | 4.200 | 1.492 | -3.575
HKU (Ist) = 344.200
HKU (Normal) = 342.300
Kostenunterdeckung = 3.983
**Aufgabe 4**
| | **A** | **B** | **C** | **D** |
| +| Erlöse | 90.000 | 100.000 | 82.500 | 30.000
| -Erlösschmälerungen | 2.000 | 1.000 | 3.000 | 800
| =DB I | 88.000 | 99.000 | 79.500 | 29.200
| -variable Kosten (FE) | 50.000 | 50.000 | 30.000 | 10.000
| =DB II | 38.000 | 49.000 | 49.500 | 19.200
| -variable Kosten (Vt) | 15.000 | 10.000 | 10.000 | 5.000
| =DB III | 23.000 | 39.000 | 39.500 | 14.200
| -Erzeugnisfixkosten | 10.000 | 10.000 | 5.000 | 5.000
| =DB IV | 13.000 | 29.000 | 34.500 | 9.200
| -Erzeugnisgruppenfixkosten | -13.000 | -13.000 | -9.000 | -9.000
| = DB V | 29.000 | 29.000 | 34.700 | 34.700
| -Kostenstellenfixkosten | -13.000 | -13.000 | -12.000 | -12.000
| =Ergebnis | 16.000 | 16.000 | 22.700 | 22.700
Revision [bea1ed3]
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ADDITIONS
## Tutorium Kostenrechnung
#### Probeklausur 2
Sie sind Mitarbeiter der Drehteile GmbH mit Sitz in Drehingen. Zu Ihrem Tä-tigkeitsbereich gehört die Kostenrechnung des Industriebetriebes. Fol&#172;gen&#172;de Aufgaben fallen im Laufe des Jahres unter anderem an:
**Aufgabe 1 (15)**
**a)** Im Rahmen der Kostenartenrechnung werden Kosten in der Drehteile GmbH erfasst. Dazu notwendig ist die Ermittlung der Verbrauchsmengen. Ihr Vorgesetzter kann sich nicht en&#172;t&#172;schei&#172;den, welche Methode angewendet werden soll. Unterschieden werden die Skon-trations&#172;methode, die retrograde Methode und die Inventurmethode. Nennen Sie ihm die Vorteile und die Nachteile dieser drei Methoden. (6)
**b)** Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 18.000 &#8364; wird in der Bilanz linear abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt 12 Jahre. Kalkulatorisch erfolgt die Abschreibung linear von den Wiederbeschaffungskosten, die mit 24.000 Euro angesetzt werden.
* Zeigen Sie, wie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung am Ende des ersten Nutzungsjahres anzusetzen sind. (Abschreibungsbeträge, Restwerte) (2)
* Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV-Konto! (1,5)
* Unterscheiden Sie Grundkosten und Zusatzkosten am Beispiel der Abschreibung der Maschine. (1,5)
**c)** Die Drehteile GmbH berücksichtigt Wagnisse in ihrer Kostenrechnung. Ermitteln Sie die kalkulatorischen Wagniskosten! (4)
* Die durchschnittliche Ausfallzeit der CNC-Fräsmaschine beträgt pro Arbeitstag 20 Minuten. Es wird an 174 Tagen im Jahr gearbeitet. Die Reparaturkosten betragen 10 &#8364;/Stunde.
* Durch Schwund sind in den letzten vier Jahren 4 Prozent der Durchschnittsbestände der Fertigerzeugnisse verloren gegangen. Der Anfangsbestand der Fertigerzeugnisse betrug 50.000 &#8364;, der Endbestand 70.000 &#8364;.
>>>>>>>>>>>>>> **[Zurück zur Auswahl](http://wiki.fh-sm.de/KostenrechnungTutoriumSS14)**