Revision [e4393f3]
Letzte Änderung am 2020-10-05 12:48:06 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
### Tutorium Kostenrechnung


#### Probeklausur 1


**Aufgabe 1 Betriebsabrechnungsbogen (30)**

Die B. TrügerGmbH fertigt Werkzeuge aller Art. Der Industriebetrieb ist in vier Hauptkosten¬stellen eingeteilt: Materialstelle mit Einkauf und Lager, Fertigungsstelle mit Dreherei und Frä¬serei, Verwaltung und Vertrieb.

Folgende Kosten sind in diesem Monat angefallen:
Fertigungsmaterial: 360 000 €
Gemeinkostenmaterial: 20 000 €
Fertigungslöhne: 70 000 €
Hilfslöhne: 35 000 €
Gehälter: 50 000 €
Miete: 30 000 €
Energiekosten: 32 000 €
Instandhaltung: 8 000 €
Kalkulatorische Abschreibung: 30 000 €
Kalkulatorische Zinsen: 25 000 €
Summe: 660 000 €

**a)** Erstellen Sie einen Betriebsabrechnungsbogen nach der unten zugrunde liegenden Vertei¬lung. Ermitteln Sie dann für das Unternehmen die Zuschlagsätze und berechnen Sie die Selbstkosten. Stellen Sie anschließend fest, ob eine Über- oder Unterdeckung vorliegt und interpretieren Sie das Ergebnis! (20)


| **Gemeinkosten (9)** | **Summe** | **Materialstelle** | **Fertigungsstelle** | **Verwaltung** | **Vertrieb** |
| +| Gemeinkostenmaterial | | | |
| Löhne | | | |
| Gehälter | | | |
| Raumkosten | | | |
| Energiekosten | | | |
| Instandhaltungskosten | | | |
| Kalk. Abschreibung | | | |
| Kalk. Zinsen | | | |
| Summe der primären Gemeinkosten | | | |





| **Gemeinkosten (9)** | **Verteilung** | **Materialstelle** | **Fertigungsstelle** | **Verwaltung** | **Vertrieb** |
| +| Gemeinkostenmaterial | Materialscheine | 2.500 | 10.000 | 2.500 | 5.000
| Löhne | Lohnscheine | 5.000 | 27.500 | | 2.500
| Gehälter | Gehaltsliste | 10.000 | 15.000 | 20.000 | 5.000
| Raumkosten | qm | 300 | 600 | 300 | 300
| Energiekosten | Schlüssel | 0,25 | 0,5 | 0,125 | 0,125
| Instandhaltungskosten | Schlüssel | | 0,6 | 0,2 | 0,2
| Kalk. Abschreibung | Schlüssel | | 0,8 | 0,1 | 0,1
| Kalk. Zinsen | Anlagevermögen | 0,1 | 0,6 | 0,15 | 0,15




| | Normalkosten | Normalzuschlag | Istkosten (3,5) | Istzuschlag (2) | Überdeckung/Unterdeckung (3,5) |
| +| MEK | 360.000 | | |
| MGK | 36.000 | 10% | |
| FEK | 70.000 | | |
| FGK | 129.500 | 185% | |
| HK | 595.500 | | |
| VwGK | 41.685 | 7% | |
| VtGK | 29.775 | 5% | |
| SK||||

**b)** Bei der B. Trüger GmbH wurden bei der Einführung neuer Fertigungsverfahren erhebliche Summen in die Modernisierung der Maschinen investiert. Dadurch haben sich die fixen Kosten erhöht. Erklären Sie den Begriff der fixen und der variablen Kosten und geben Sie jeweils zwei Beispiele für diese Kostenart an! (4)

**c)** Aus welchem Grund/aus welchen Gründen werden Unternehmen mit einem hohen Fixkostenanteil daran interessiert sein, ihre Ausbringungsmenge zu erhöhen? (2)

**d)** Die B. Trüger GmbH stellt ein bestimmtes Werkzeug her. Die Kapazität dieses Werkzeugs ist auf eine monatliche Stückzahl von 1.500 ausgelegt. An fixen Kosten fallen monatlich 45.000 € an. Die variablen Kosten werden mit 140 € pro Stück angegeben. Am Markt kann ein Verkaufspreis von 190 € erzielt werden. Bei welchem Beschäftigungsgrad erreicht das Unternehmen die Gewinnschwelle? (4)


**Aufgabe 2 (15)**

**a)** Im Rahmen der Kostenartenrechnung werden Kosten in der Drehteile GmbH erfasst. Dazu notwendig ist die Ermittlung der Verbrauchsmengen. Ihr Vorgesetzter kann sich nicht en¬t¬schei¬den, welche Methode angewendet werden soll. Unterschieden werden die Skon¬trations¬methode, die retrograde Methode und die Inventurmethode. Nennen Sie ihm die Vorteile und die Nachteile dieser drei Methoden. (6)

**b)** Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 18.000 € wird in der Bilanz linear abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt 12 Jahre. Kalkulatorisch erfolgt die Abschreibung linear von den Wiederbeschaffungskosten, die mit 24.000 Euro angesetzt werden.
* Zeigen Sie, wie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung am Ende des ersten Nutzungsjahres anzusetzen sind. (Abschreibungsbeträge, Restwerte) (2)
* Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV-Konto! (1,5)
* Unterscheiden Sie Grundkosten und Zusatzkosten am Beispiel der Abschreibung der Ma-schine. (1,5)


**c)** Die Drehteile GmbH berücksichtigt Wagnisse in ihrer Kostenrechnung. Ermitteln Sie die kalkulatorischen Wagniskosten! (4)
* Die durchschnittliche Ausfallzeit der CNC-Fräsmaschine beträgt pro Arbeitstag 20 Minuten. Es wird an 174 Tagen im Jahr gearbeitet. Die Reparaturkosten betragen 10 €/Stunde.
* Durch Schwund sind in den letzten vier Jahren 4 Prozent der Durchschnittsbestände der Fertigerzeugnisse verloren gegangen. Der Anfangsbestand der Fertigerzeugnisse betrug 50.000 €, der Endbestand 70.000 €.


**Aufgabe 3 (15)**

Die Drehteile GmbH erhält einen Auftrag, der die Maschine A (Fräsen) 4 Stunden, die Maschine B (Drehen) 6 Stunden und die Maschinen C (Schleifen) 3 Stunden beanspruchen wird. Es fallen 5.500 € Material¬ein¬zelkosten an, der Materialgemeinkostenzuschlagsatz beträgt 17 Prozent. Außerdem fallen in der Fertigungsstelle 200 € Lohneinzelkosten an, auf die ein Restgemeinkostenzu¬schlagsatz von 180 Prozent zu verrechnen ist. Der Zuschlagsatz im Verwaltungsbereich beträgt 15 Pro¬zent, im Vertriebsbereich 10 Prozent. Der Auftrag wurde zu einem Festpreis von 11.000 € angenommen. Für die drei Maschinen A, B und C liegen die folgenden Daten vor:


| Maschine | A | B | C |
| +| Wiederbeschaffungswert | 100.000 | 120.000 | 80.000
| Nutzungsdauer | 10 Jahre | 10 Jahre | 10 Jahre
| Kalk. Zinssatz (1/2 des Wiederbeschaffungswertes als Grundlage) | 8% | 8% | 8%
| Instandhaltungsfaktor (bezogen auf Afa) | 0,3 | 0,45 | 0,4
| Raumbedarf | 40 | 70 | 50
| Kalk. Jahresmiete/qm | 100 | 100 | 100
| Energiekosten/Std. | 4,00 | 4,00 | 4,00
| Gemeinkostenmaterial/Std. | 0,60 | 0,50 | 0,40
| Lohnkosten/Std. (Maschinenbedienung) | 40,00 | 40,00 | 40,00



Die Laufzeit der drei Maschinen beträgt in der Betrachtungsperiode 1.400 Stunden.
Berechnen Sie:

**a)** Die Maschinenstundensätze für die Maschinen A, B und C.
**b)** Die Selbstkosten des Auftrags und den Gewinn.


**Aufgabe 4 (15)**

Die Buchhaltung eines Industriebetriebes weist für den Monat August folgende Kostenarten aus:


| Fertigungsmaterial | 49.600 |
| +| Gemeinkostenmaterial | 11.500
| Strom, Gas, Wasser | 2.600
| Fertigungslöhne | 61.000
| Hilfslöhne | 18.000
| Gehälter | 32.800
| Sozialkosten | 19.500
| Steuern | 4.400
| versch. Kosten | 10.700
| Abschreibungen | 8.600



Betriebsabrechnungsbogen:


| Konto | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Gemeinkostenmaterial | 200 | 10.700 | | 600
| Strom, Gas, Wasser | 240 | 1.820 | 360 | 180
| Hilfslöhne | 1.390 | 15.730 | 280 | 600
| Gehälter | 1.600 | 5.400 | 15.300 | 10.500
| Sozialkosten | 650 | 10.550 | 5.940 | 2.360
| Steuern | | |
| versch. Kosten | 1.260 | 2.240 | 5.300 | 1.900
| Abschreibungen | | |



• Die Steuern sind auf den Fertigungs- und Verwaltungsbereich im Verhältnis 3 : 1 zu verteilen.
• Die Abschreibungen sind auf alle vier Bereiche im Verhältnis 1 : 6 : 2 : 1 zu verteilen.
• In der Betrachtungsperiode wurden genau so viele Erzeugnisse verkauft wie hergestellt.
1. Vervollständigen Sie den BAB!
2. Berechnen Sie die Gemeinkostenzuschlagsätze.
3. Ermitteln Sie mit Hilfe des Kalkulationsschemas die Selbstkosten des Monats August!
***

**Lösung**

**Aufgabe 1**
**a)**


| Gemeinkosten | Summe | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Gemeinkostenmaterial | 20.000 | 2.500 | 10.000 | 2.500 | 5.000
| Löhne | 35.000 | 5.000 | 27.500 | | 2.500
| Gehälter | 50.000 | 10.000 | 15.000 | 20.000 | 5.000
| Raumkosten | 30.000 | 6.000 | 12.000 | 6.000 | 6.000
| Energiekosten | 32.000 | 8.000 | 16.000 | 4.000 | 4.000
| Instandhaltungskosten | 8.000 | | 4.800 | 1.600 | 1.600
| Kalk. Abschreibung | 30.000 | | 24.000 | 3.000 | 3.000
| Kalk. Zinsen | 25.000 | 2.500 | 15.000 | 3.750 | 3.750
| Summe | 230.000 | 34.000 | 124.300 | 40.850 | 30.850



MGKZS = 34.000 / 360.000 * 100 = 9,44 %
FGKZS = 124.300 / 70.000 * 100 = 177,57 %
HKU = 34.000 + 360.000 + 124.300 + 70.000 = 588.300
VwGKZ = 40.850 / 588.300 * 100 = 6,94 %
VtGKZ = 30.850 / 588.300 * 100 = 5,24 %


| | Normalkosten | Normalzuschlag | Istkosten | Istzuschlag | Über-/Unterdeckung |
| +| MEK | 360.000 | | 360.000 |
| MGK | 36.000 | 10% | 34.000 | 9,44% | +2000
| FEK | 70.000 | | 70.000 |
| FGK | 129.500 | 185% | 124.300 | 177,57% | +5200
| HK | 595.500 | | 588.300 |
| VwGK | 41.685 | 7% | 40.850 | 6.94% | +835
| VtGK | 29.775 | 5% | 30.850 | 5,24% | -1075
| SK | | | 660.000 | | +6960



Interpretation:
Kostenüberdeckung = Es sind weniger Kosten entstanden als im Voraus kalkuliert wurde.

**b)**

fix = bleiben bei sich änderndem Beschäftigungsgrad konstant, z. B. Miete, Abschreibungen
variabel = verändern sich mit der Ausbringungsmenge, z. B. Rohstoffe, Hilfslöhne

**c)**
je höher die Ausbringungsmenge, umso geringer die Kosten pro Stück

**d)**
190x = 45.000 + 140x oder: x = 45.000 / (190 – 140)
x = 900 x = 900

b = 900 / 1.500 * 100 = 60 % (b = Beschäftigungsgrad)


**Aufgabe 2**

**a)**
<span style="text-decoration:underline;">Skontrationsmethode:</span>
+ genauestes Verfahren
+ Abweichungen (Schwund) leicht zu erkennen
* hoher Aufwand
* Lagerbuchhaltung ist Voraussetzung

<span style="text-decoration:underline;">retrograde Methode</span>
+ geringer Aufwand
+ keine Lagerbuchhaltung notwendig
* Abweichungen (Schwund) nicht feststellbar
* tatsächlicher Bestand unbekannt, da nur Schätzwert

<span style="text-decoration:underline;">Inventurmethode</span>
+ relativ geringer Aufwand
* ungenau, bloß Differenz aus Inventurbeständen
* Abweichungen nicht feststellbar

**b)**
<span style="text-decoration:underline;">Bilanzielle Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 18.000 / 12 = 1.500 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 18.000 &#8211; 1.500 = 16.500 &#8364;

<span style="text-decoration:underline;">Kalkulatorische Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 24.000 / 12 = 2.000 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 24.000 &#8211; 2.000 = 22.000 &#8364;

<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung bilanzielle/kalkulatorische Abschreibung mit Wirkung auf das GuV-Konto:</span>
Die bilanzielle Abschreibung ist in der Gewinn und Verlustrechnung als Aufwand zu buchen und mindert somit den Gewinn.
Die kalkulatorische Abschreibung wird nicht in das GuV-Konto gebucht und hat somit keine Auswirkungen auf den Gewinn.

<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung Grundkosten/Zusatzkosten:</span>
Grundkosten: Kosten stehen Aufwand gegenüber, am Bsp.: 1.500 &#8364; bilanzielle Afa
Zusatzkosten: Kosten stehen kein Aufwand gegenüber, &#61664; alles über die bilanzielle Afa hinaus, am Bsp.: 2.000 &#8211; 1.500 = 500 (Zusatzkosten)

**c)**
<span style="text-decoration:underline;">Reparaturwagniskosten</span>
20 min * 174 Tage * 10 &#8364;/Std / 60 min = 580 &#8364;

<span style="text-decoration:underline;">Schwund</span>
Durchschnittsbestand = (50.000 + 70.000) / 2 = 60.000 &#8364;
Wagniskosten: 60.000 * 0,04 = 2.400 &#8364;

gesamte Wagniskosten: 2.980 &#8364;


**Aufgabe 3**


| | A | B | C |
| +| Afa | 10.000 | 12.000 | 8.000
| Zins | 4.000 | 4.800 | 5.200
| Instandhaltung | 3.000 | 5.400 | 3.200
| Raumkosten | 4.000 | 7.000 | 5.000
| Energiekosten | 5.600 | 5.600 | 5.600
| GK | 840 | 700 | 560
| Lohnkosten | 56.000 | 56.000 | 56.000
| **Summe** | 83.440 | 91.500 | 81.560
| **MSS** | 59,60 | 65,36 | 58,26



Kalkulation
FM 5.500
MGK 935
FL 200
R-FGK 360
MaKo A 238,40
MaKo B 392,16
MaKo C 174,78
= HKA 7.800,34
Vw 1.770,05
Vt 780,03
= SK 9.750,42

Gewinn = 11.000 &#8211; 9.750,42 = 1.249,58


**Aufgabe 4**
**1.**
(nur die fehlenden Zeilen)


| | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Steuern | | 3.300 | 1.100
| Abschreibungen | 860 | 5.160 | 1.720 | 860
| Summe | 6.200 | 54.900 | 30.000 | 17.000



**2.**
MGKZS = 6.200 / 49.600 * 100 = 12,5 %
FGKZS = 54.900 / 61.000 * 100 = 90 %
HKU = 6.200 + 49.600 + 54.900 + 61.000 = 171.700
VwGKZS = 30.000 / 171.700 * 100 = 17,47 %
VtGKZS = 17.000 / 171.700 * 100 = 9,90 %

**3.**
FM 49.600
MGK 6.200
FL 61.000
FGK 54.900
= HKA 171.700
VwGK 30.000
VtGK 17.000
= SK 218.700



[PDF Dokument Probeklausur 1](/files/TutKostenrechnungProbeklausur1/TutKostenrechnungProbeklausur2013.pdf)





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DELETIONS
## Tutorium Kostenrechnung
#### Probeklausur 1
**Aufgabe 1 Betriebsabrechnungsbogen (30)**
Die B. TrügerGmbH fertigt Werkzeuge aller Art. Der Industriebetrieb ist in vier Hauptkosten&#172;stellen eingeteilt: Materialstelle mit Einkauf und Lager, Fertigungsstelle mit Dreherei und Frä&#172;serei, Verwaltung und Vertrieb.

Folgende Kosten sind in diesem Monat angefallen:
Fertigungsmaterial: 360 000 &#8364;
Gemeinkostenmaterial: 20 000 &#8364;
Fertigungslöhne: 70 000 &#8364;
Hilfslöhne: 35 000 &#8364;
Gehälter: 50 000 &#8364;
Miete: 30 000 &#8364;
Energiekosten: 32 000 &#8364;
Instandhaltung: 8 000 &#8364;
Kalkulatorische Abschreibung: 30 000 &#8364;
Kalkulatorische Zinsen: 25 000 &#8364;
Summe: 660 000 &#8364;
**a)** Erstellen Sie einen Betriebsabrechnungsbogen nach der unten zugrunde liegenden Vertei&#172;lung. Ermitteln Sie dann für das Unternehmen die Zuschlagsätze und berechnen Sie die Selbstkosten. Stellen Sie anschließend fest, ob eine Über- oder Unterdeckung vorliegt und interpretieren Sie das Ergebnis! (20)
| **Gemeinkosten (9)** | **Summe** | **Materialstelle** | **Fertigungsstelle** | **Verwaltung** | **Vertrieb** |
| -| Gemeinkostenmaterial | | | |
| Löhne | | | |
| Gehälter | | | |
| Raumkosten | | | |
| Energiekosten | | | |
| Instandhaltungskosten | | | |
| Kalk. Abschreibung | | | |
| Kalk. Zinsen | | | |
| Summe der primären Gemeinkosten | | | |
| **Gemeinkosten (9)** | **Verteilung** | **Materialstelle** | **Fertigungsstelle** | **Verwaltung** | **Vertrieb** |
| -| Gemeinkostenmaterial | Materialscheine | 2.500 | 10.000 | 2.500 | 5.000
| Löhne | Lohnscheine | 5.000 | 27.500 | | 2.500
| Gehälter | Gehaltsliste | 10.000 | 15.000 | 20.000 | 5.000
| Raumkosten | qm | 300 | 600 | 300 | 300
| Energiekosten | Schlüssel | 0,25 | 0,5 | 0,125 | 0,125
| Instandhaltungskosten | Schlüssel | | 0,6 | 0,2 | 0,2
| Kalk. Abschreibung | Schlüssel | | 0,8 | 0,1 | 0,1
| Kalk. Zinsen | Anlagevermögen | 0,1 | 0,6 | 0,15 | 0,15
| | Normalkosten | Normalzuschlag | Istkosten (3,5) | Istzuschlag (2) | Überdeckung/Unterdeckung (3,5) |
| -| MEK | 360.000 | | |
| MGK | 36.000 | 10% | |
| FEK | 70.000 | | |
| FGK | 129.500 | 185% | |
| HK | 595.500 | | |
| VwGK | 41.685 | 7% | |
| VtGK | 29.775 | 5% | |
| SK||||
***b)** Bei der B. Trüger GmbH wurden bei der Einführung neuer Fertigungsverfahren erhebliche Summen in die Modernisierung der Maschinen investiert. Dadurch haben sich die fixen Kosten erhöht. Erklären Sie den Begriff der fixen und der variablen Kosten und geben Sie jeweils zwei Beispiele für diese Kostenart an! (4)
**c)** Aus welchem Grund/aus welchen Gründen werden Unternehmen mit einem hohen Fixkostenanteil daran interessiert sein, ihre Ausbringungsmenge zu erhöhen? (2)
**d)** Die B. Trüger GmbH stellt ein bestimmtes Werkzeug her. Die Kapazität dieses Werkzeugs ist auf eine monatliche Stückzahl von 1.500 ausgelegt. An fixen Kosten fallen monatlich 45.000 &#8364; an. Die variablen Kosten werden mit 140 &#8364; pro Stück angegeben. Am Markt kann ein Verkaufspreis von 190 &#8364; erzielt werden. Bei welchem Beschäftigungsgrad erreicht das Unternehmen die Gewinnschwelle? (4)
**Aufgabe 2 (15)**
**a)** Im Rahmen der Kostenartenrechnung werden Kosten in der Drehteile GmbH erfasst. Dazu notwendig ist die Ermittlung der Verbrauchsmengen. Ihr Vorgesetzter kann sich nicht en&#172;t&#172;schei&#172;den, welche Methode angewendet werden soll. Unterschieden werden die Skon&#172;trations&#172;methode, die retrograde Methode und die Inventurmethode. Nennen Sie ihm die Vorteile und die Nachteile dieser drei Methoden. (6)
**b)** Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 18.000 &#8364; wird in der Bilanz linear abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt 12 Jahre. Kalkulatorisch erfolgt die Abschreibung linear von den Wiederbeschaffungskosten, die mit 24.000 Euro angesetzt werden.
* Zeigen Sie, wie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung am Ende des ersten Nutzungsjahres anzusetzen sind. (Abschreibungsbeträge, Restwerte) (2)
* Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV-Konto! (1,5)
* Unterscheiden Sie Grundkosten und Zusatzkosten am Beispiel der Abschreibung der Ma-schine. (1,5)
**c)** Die Drehteile GmbH berücksichtigt Wagnisse in ihrer Kostenrechnung. Ermitteln Sie die kalkulatorischen Wagniskosten! (4)
* Die durchschnittliche Ausfallzeit der CNC-Fräsmaschine beträgt pro Arbeitstag 20 Minuten. Es wird an 174 Tagen im Jahr gearbeitet. Die Reparaturkosten betragen 10 &#8364;/Stunde.
* Durch Schwund sind in den letzten vier Jahren 4 Prozent der Durchschnittsbestände der Fertigerzeugnisse verloren gegangen. Der Anfangsbestand der Fertigerzeugnisse betrug 50.000 &#8364;, der Endbestand 70.000 &#8364;.
**Aufgabe 3 (15)**
Die Drehteile GmbH erhält einen Auftrag, der die Maschine A (Fräsen) 4 Stunden, die Maschine B (Drehen) 6 Stunden und die Maschinen C (Schleifen) 3 Stunden beanspruchen wird. Es fallen 5.500 &#8364; Material&#172;ein&#172;zelkosten an, der Materialgemeinkostenzuschlagsatz beträgt 17 Prozent. Außerdem fallen in der Fertigungsstelle 200 &#8364; Lohneinzelkosten an, auf die ein Restgemeinkostenzu&#172;schlagsatz von 180 Prozent zu verrechnen ist. Der Zuschlagsatz im Verwaltungsbereich beträgt 15 Pro&#172;zent, im Vertriebsbereich 10 Prozent. Der Auftrag wurde zu einem Festpreis von 11.000 &#8364; angenommen. Für die drei Maschinen A, B und C liegen die folgenden Daten vor:
| Maschine | A | B | C |
| -| Wiederbeschaffungswert | 100.000 | 120.000 | 80.000
| Nutzungsdauer | 10 Jahre | 10 Jahre | 10 Jahre
| Kalk. Zinssatz (1/2 des Wiederbeschaffungswertes als Grundlage) | 8% | 8% | 8%
| Instandhaltungsfaktor (bezogen auf Afa) | 0,3 | 0,45 | 0,4
| Raumbedarf | 40 | 70 | 50
| Kalk. Jahresmiete/qm | 100 | 100 | 100
| Energiekosten/Std. | 4,00 | 4,00 | 4,00
| Gemeinkostenmaterial/Std. | 0,60 | 0,50 | 0,40
| Lohnkosten/Std. (Maschinenbedienung) | 40,00 | 40,00 | 40,00
Die Laufzeit der drei Maschinen beträgt in der Betrachtungsperiode 1.400 Stunden.
Berechnen Sie:
**a)** Die Maschinenstundensätze für die Maschinen A, B und C.
**b)** Die Selbstkosten des Auftrags und den Gewinn.
**Aufgabe 4 (15)**
Die Buchhaltung eines Industriebetriebes weist für den Monat August folgende Kostenarten aus:
| Fertigungsmaterial | 49.600 |
| -| Gemeinkostenmaterial | 11.500
| Strom, Gas, Wasser | 2.600
| Fertigungslöhne | 61.000
| Hilfslöhne | 18.000
| Gehälter | 32.800
| Sozialkosten | 19.500
| Steuern | 4.400
| versch. Kosten | 10.700
| Abschreibungen | 8.600
Betriebsabrechnungsbogen:
| Konto | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| -| Gemeinkostenmaterial | 200 | 10.700 | | 600
| Strom, Gas, Wasser | 240 | 1.820 | 360 | 180
| Hilfslöhne | 1.390 | 15.730 | 280 | 600
| Gehälter | 1.600 | 5.400 | 15.300 | 10.500
| Sozialkosten | 650 | 10.550 | 5.940 | 2.360
| Steuern | | |
| versch. Kosten | 1.260 | 2.240 | 5.300 | 1.900
| Abschreibungen | | |
&#8226; Die Steuern sind auf den Fertigungs- und Verwaltungsbereich im Verhältnis 3 : 1 zu verteilen.
&#8226; Die Abschreibungen sind auf alle vier Bereiche im Verhältnis 1 : 6 : 2 : 1 zu verteilen.
&#8226; In der Betrachtungsperiode wurden genau so viele Erzeugnisse verkauft wie hergestellt.
1. Vervollständigen Sie den BAB!
2. Berechnen Sie die Gemeinkostenzuschlagsätze.
3. Ermitteln Sie mit Hilfe des Kalkulationsschemas die Selbstkosten des Monats August!
***
**Lösung**
**Aufgabe 1**
**a)**
| Gemeinkosten | Summe | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| -| Gemeinkostenmaterial | 20.000 | 2.500 | 10.000 | 2.500 | 5.000
| Löhne | 35.000 | 5.000 | 27.500 | | 2.500
| Gehälter | 50.000 | 10.000 | 15.000 | 20.000 | 5.000
| Raumkosten | 30.000 | 6.000 | 12.000 | 6.000 | 6.000
| Energiekosten | 32.000 | 8.000 | 16.000 | 4.000 | 4.000
| Instandhaltungskosten | 8.000 | | 4.800 | 1.600 | 1.600
| Kalk. Abschreibung | 30.000 | | 24.000 | 3.000 | 3.000
| Kalk. Zinsen | 25.000 | 2.500 | 15.000 | 3.750 | 3.750
| Summe | 230.000 | 34.000 | 124.300 | 40.850 | 30.850
MGKZS = 34.000 / 360.000 * 100 = 9,44 %
FGKZS = 124.300 / 70.000 * 100 = 177,57 %
HKU = 34.000 + 360.000 + 124.300 + 70.000 = 588.300
VwGKZ = 40.850 / 588.300 * 100 = 6,94 %
VtGKZ = 30.850 / 588.300 * 100 = 5,24 %
| | Normalkosten | Normalzuschlag | Istkosten | Istzuschlag | Über-/Unterdeckung |
| -| MEK | 360.000 | | 360.000 |
| MGK | 36.000 | 10% | 34.000 | 9,44% | +2000
| FEK | 70.000 | | 70.000 |
| FGK | 129.500 | 185% | 124.300 | 177,57% | +5200
| HK | 595.500 | | 588.300 |
| VwGK | 41.685 | 7% | 40.850 | 6.94% | +835
| VtGK | 29.775 | 5% | 30.850 | 5,24% | -1075
| SK | | | 660.000 | | +6960
Interpretation:
Kostenüberdeckung = Es sind weniger Kosten entstanden als im Voraus kalkuliert wurde.
**b)**
fix = bleiben bei sich änderndem Beschäftigungsgrad konstant, z. B. Miete, Abschreibungen
variabel = verändern sich mit der Ausbringungsmenge, z. B. Rohstoffe, Hilfslöhne
**c)**
je höher die Ausbringungsmenge, umso geringer die Kosten pro Stück
**d)**
190x = 45.000 + 140x oder: x = 45.000 / (190 &#8211; 140)
x = 900 x = 900
b = 900 / 1.500 * 100 = 60 % (b = Beschäftigungsgrad)
**Aufgabe 2**
**a)**
<span style="text-decoration:underline;">Skontrationsmethode:</span>
+ genauestes Verfahren
+ Abweichungen (Schwund) leicht zu erkennen
* hoher Aufwand
* Lagerbuchhaltung ist Voraussetzung
<span style="text-decoration:underline;">retrograde Methode</span>
+ geringer Aufwand
+ keine Lagerbuchhaltung notwendig
* Abweichungen (Schwund) nicht feststellbar
* tatsächlicher Bestand unbekannt, da nur Schätzwert
<span style="text-decoration:underline;">Inventurmethode</span>
+ relativ geringer Aufwand
* ungenau, bloß Differenz aus Inventurbeständen
* Abweichungen nicht feststellbar
**b)**
<span style="text-decoration:underline;">Bilanzielle Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 18.000 / 12 = 1.500 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 18.000 &#8211; 1.500 = 16.500 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Kalkulatorische Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 24.000 / 12 = 2.000 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 24.000 &#8211; 2.000 = 22.000 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung bilanzielle/kalkulatorische Abschreibung mit Wirkung auf das GuV-Konto:</span>
Die bilanzielle Abschreibung ist in der Gewinn und Verlustrechnung als Aufwand zu buchen und mindert somit den Gewinn.
Die kalkulatorische Abschreibung wird nicht in das GuV-Konto gebucht und hat somit keine Auswirkungen auf den Gewinn.
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung Grundkosten/Zusatzkosten:</span>
Grundkosten: Kosten stehen Aufwand gegenüber, am Bsp.: 1.500 &#8364; bilanzielle Afa
Zusatzkosten: Kosten stehen kein Aufwand gegenüber, &#61664; alles über die bilanzielle Afa hinaus, am Bsp.: 2.000 &#8211; 1.500 = 500 (Zusatzkosten)
**c)**
<span style="text-decoration:underline;">Reparaturwagniskosten</span>
20 min * 174 Tage * 10 &#8364;/Std / 60 min = 580 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Schwund</span>
Durchschnittsbestand = (50.000 + 70.000) / 2 = 60.000 &#8364;
Wagniskosten: 60.000 * 0,04 = 2.400 &#8364;
gesamte Wagniskosten: 2.980 &#8364;

**Aufgabe 3**
| | A | B | C |
| -| Afa | 10.000 | 12.000 | 8.000
| Zins | 4.000 | 4.800 | 5.200
| Instandhaltung | 3.000 | 5.400 | 3.200
| Raumkosten | 4.000 | 7.000 | 5.000
| Energiekosten | 5.600 | 5.600 | 5.600
| GK | 840 | 700 | 560
| Lohnkosten | 56.000 | 56.000 | 56.000
| **Summe** | 83.440 | 91.500 | 81.560
| **MSS** | 59,60 | 65,36 | 58,26
Kalkulation
FM 5.500
MGK 935
FL 200
R-FGK 360
MaKo A 238,40
MaKo B 392,16
MaKo C 174,78
= HKA 7.800,34
Vw 1.770,05
Vt 780,03
= SK 9.750,42
Gewinn = 11.000 &#8211; 9.750,42 = 1.249,58
**Aufgabe 4**
**1.**
(nur die fehlenden Zeilen)
| | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| -| Steuern | | 3.300 | 1.100
| Abschreibungen | 860 | 5.160 | 1.720 | 860
| Summe | 6.200 | 54.900 | 30.000 | 17.000
***2.**
MGKZS = 6.200 / 49.600 * 100 = 12,5 %
FGKZS = 54.900 / 61.000 * 100 = 90 %
HKU = 6.200 + 49.600 + 54.900 + 61.000 = 171.700
VwGKZS = 30.000 / 171.700 * 100 = 17,47 %
VtGKZS = 17.000 / 171.700 * 100 = 9,90 %
**3.**
FM 49.600
MGK 6.200
FL 61.000
FGK 54.900
= HKA 171.700
VwGK 30.000
VtGK 17.000
= SK 218.700
| |
| -| **[PDF Dokument Probeklausur 1](/files/TutKostenrechnungProbeklausur1/TutKostenrechnungProbeklausur2013.pdf)**
>>>>>>>>>>>>>>> **[Zurück zur Auswahl](http://wiki.fh-sm.de/KostenrechnungTutoriumSS14)**
Revision [88733c1]
Bearbeitet am 2014-12-20 07:15:32 von Jorina Lossau
ADDITIONS
| |
| +| **[PDF Dokument Probeklausur 1](/files/TutKostenrechnungProbeklausur1/TutKostenrechnungProbeklausur2013.pdf)**
Revision [dac7f7a]
Bearbeitet am 2014-11-25 22:17:23 von Jorina Lossau
ADDITIONS
| SK||||
**Aufgabe 3 (15)**
Die Drehteile GmbH erhält einen Auftrag, der die Maschine A (Fräsen) 4 Stunden, die Maschine B (Drehen) 6 Stunden und die Maschinen C (Schleifen) 3 Stunden beanspruchen wird. Es fallen 5.500 &#8364; Material&#172;ein&#172;zelkosten an, der Materialgemeinkostenzuschlagsatz beträgt 17 Prozent. Außerdem fallen in der Fertigungsstelle 200 &#8364; Lohneinzelkosten an, auf die ein Restgemeinkostenzu&#172;schlagsatz von 180 Prozent zu verrechnen ist. Der Zuschlagsatz im Verwaltungsbereich beträgt 15 Pro&#172;zent, im Vertriebsbereich 10 Prozent. Der Auftrag wurde zu einem Festpreis von 11.000 &#8364; angenommen. Für die drei Maschinen A, B und C liegen die folgenden Daten vor:
| Maschine | A | B | C |
| +| Wiederbeschaffungswert | 100.000 | 120.000 | 80.000
| Nutzungsdauer | 10 Jahre | 10 Jahre | 10 Jahre
| Kalk. Zinssatz (1/2 des Wiederbeschaffungswertes als Grundlage) | 8% | 8% | 8%
| Instandhaltungsfaktor (bezogen auf Afa) | 0,3 | 0,45 | 0,4
| Raumbedarf | 40 | 70 | 50
| Kalk. Jahresmiete/qm | 100 | 100 | 100
| Energiekosten/Std. | 4,00 | 4,00 | 4,00
| Gemeinkostenmaterial/Std. | 0,60 | 0,50 | 0,40
| Lohnkosten/Std. (Maschinenbedienung) | 40,00 | 40,00 | 40,00
Die Laufzeit der drei Maschinen beträgt in der Betrachtungsperiode 1.400 Stunden.
Berechnen Sie:
**a)** Die Maschinenstundensätze für die Maschinen A, B und C.
**b)** Die Selbstkosten des Auftrags und den Gewinn.
**Aufgabe 4 (15)**
Die Buchhaltung eines Industriebetriebes weist für den Monat August folgende Kostenarten aus:
| Fertigungsmaterial | 49.600 |
| +| Gemeinkostenmaterial | 11.500
| Strom, Gas, Wasser | 2.600
| Fertigungslöhne | 61.000
| Hilfslöhne | 18.000
| Gehälter | 32.800
| Sozialkosten | 19.500
| Steuern | 4.400
| versch. Kosten | 10.700
| Abschreibungen | 8.600
Betriebsabrechnungsbogen:
| Konto | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Gemeinkostenmaterial | 200 | 10.700 | | 600
| Strom, Gas, Wasser | 240 | 1.820 | 360 | 180
| Hilfslöhne | 1.390 | 15.730 | 280 | 600
| Gehälter | 1.600 | 5.400 | 15.300 | 10.500
| Sozialkosten | 650 | 10.550 | 5.940 | 2.360
| Steuern | | |
| versch. Kosten | 1.260 | 2.240 | 5.300 | 1.900
| Abschreibungen | | |
&#8226; Die Steuern sind auf den Fertigungs- und Verwaltungsbereich im Verhältnis 3 : 1 zu verteilen.
&#8226; Die Abschreibungen sind auf alle vier Bereiche im Verhältnis 1 : 6 : 2 : 1 zu verteilen.
&#8226; In der Betrachtungsperiode wurden genau so viele Erzeugnisse verkauft wie hergestellt.
1. Vervollständigen Sie den BAB!
2. Berechnen Sie die Gemeinkostenzuschlagsätze.
3. Ermitteln Sie mit Hilfe des Kalkulationsschemas die Selbstkosten des Monats August!
***
**Lösung**
**Aufgabe 1**
**a)**
| Gemeinkosten | Summe | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Gemeinkostenmaterial | 20.000 | 2.500 | 10.000 | 2.500 | 5.000
| Löhne | 35.000 | 5.000 | 27.500 | | 2.500
| Gehälter | 50.000 | 10.000 | 15.000 | 20.000 | 5.000
| Raumkosten | 30.000 | 6.000 | 12.000 | 6.000 | 6.000
| Energiekosten | 32.000 | 8.000 | 16.000 | 4.000 | 4.000
| Instandhaltungskosten | 8.000 | | 4.800 | 1.600 | 1.600
| Kalk. Abschreibung | 30.000 | | 24.000 | 3.000 | 3.000
| Kalk. Zinsen | 25.000 | 2.500 | 15.000 | 3.750 | 3.750
| Summe | 230.000 | 34.000 | 124.300 | 40.850 | 30.850
MGKZS = 34.000 / 360.000 * 100 = 9,44 %
FGKZS = 124.300 / 70.000 * 100 = 177,57 %
HKU = 34.000 + 360.000 + 124.300 + 70.000 = 588.300
VwGKZ = 40.850 / 588.300 * 100 = 6,94 %
VtGKZ = 30.850 / 588.300 * 100 = 5,24 %
| | Normalkosten | Normalzuschlag | Istkosten | Istzuschlag | Über-/Unterdeckung |
| +| MEK | 360.000 | | 360.000 |
| MGK | 36.000 | 10% | 34.000 | 9,44% | +2000
| FEK | 70.000 | | 70.000 |
| FGK | 129.500 | 185% | 124.300 | 177,57% | +5200
| HK | 595.500 | | 588.300 |
| VwGK | 41.685 | 7% | 40.850 | 6.94% | +835
| VtGK | 29.775 | 5% | 30.850 | 5,24% | -1075
| SK | | | 660.000 | | +6960
Interpretation:
Kostenüberdeckung = Es sind weniger Kosten entstanden als im Voraus kalkuliert wurde.
**b)**
fix = bleiben bei sich änderndem Beschäftigungsgrad konstant, z. B. Miete, Abschreibungen
variabel = verändern sich mit der Ausbringungsmenge, z. B. Rohstoffe, Hilfslöhne
**c)**
je höher die Ausbringungsmenge, umso geringer die Kosten pro Stück
**d)**
190x = 45.000 + 140x oder: x = 45.000 / (190 &#8211; 140)
x = 900 x = 900
b = 900 / 1.500 * 100 = 60 % (b = Beschäftigungsgrad)
**Aufgabe 2**
**a)**
<span style="text-decoration:underline;">Skontrationsmethode:</span>
+ genauestes Verfahren
+ Abweichungen (Schwund) leicht zu erkennen
* hoher Aufwand
* Lagerbuchhaltung ist Voraussetzung
<span style="text-decoration:underline;">retrograde Methode</span>
+ geringer Aufwand
+ keine Lagerbuchhaltung notwendig
* Abweichungen (Schwund) nicht feststellbar
* tatsächlicher Bestand unbekannt, da nur Schätzwert
<span style="text-decoration:underline;">Inventurmethode</span>
+ relativ geringer Aufwand
* ungenau, bloß Differenz aus Inventurbeständen
* Abweichungen nicht feststellbar
**b)**
<span style="text-decoration:underline;">Bilanzielle Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 18.000 / 12 = 1.500 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 18.000 &#8211; 1.500 = 16.500 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Kalkulatorische Abschreibung:</span>
jährliche Abschreibung: 24.000 / 12 = 2.000 &#8364;
Restwert nach 1 Jahr: 24.000 &#8211; 2.000 = 22.000 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung bilanzielle/kalkulatorische Abschreibung mit Wirkung auf das GuV-Konto:</span>
Die bilanzielle Abschreibung ist in der Gewinn und Verlustrechnung als Aufwand zu buchen und mindert somit den Gewinn.
Die kalkulatorische Abschreibung wird nicht in das GuV-Konto gebucht und hat somit keine Auswirkungen auf den Gewinn.
<span style="text-decoration:underline;">Differenzierung Grundkosten/Zusatzkosten:</span>
Grundkosten: Kosten stehen Aufwand gegenüber, am Bsp.: 1.500 &#8364; bilanzielle Afa
Zusatzkosten: Kosten stehen kein Aufwand gegenüber, &#61664; alles über die bilanzielle Afa hinaus, am Bsp.: 2.000 &#8211; 1.500 = 500 (Zusatzkosten)
**c)**
<span style="text-decoration:underline;">Reparaturwagniskosten</span>
20 min * 174 Tage * 10 &#8364;/Std / 60 min = 580 &#8364;
<span style="text-decoration:underline;">Schwund</span>
Durchschnittsbestand = (50.000 + 70.000) / 2 = 60.000 &#8364;
Wagniskosten: 60.000 * 0,04 = 2.400 &#8364;
gesamte Wagniskosten: 2.980 &#8364;

**Aufgabe 3**
| | A | B | C |
| +| Afa | 10.000 | 12.000 | 8.000
| Zins | 4.000 | 4.800 | 5.200
| Instandhaltung | 3.000 | 5.400 | 3.200
| Raumkosten | 4.000 | 7.000 | 5.000
| Energiekosten | 5.600 | 5.600 | 5.600
| GK | 840 | 700 | 560
| Lohnkosten | 56.000 | 56.000 | 56.000
| **Summe** | 83.440 | 91.500 | 81.560
| **MSS** | 59,60 | 65,36 | 58,26
Kalkulation
FM 5.500
MGK 935
FL 200
R-FGK 360
MaKo A 238,40
MaKo B 392,16
MaKo C 174,78
= HKA 7.800,34
Vw 1.770,05
Vt 780,03
= SK 9.750,42
Gewinn = 11.000 &#8211; 9.750,42 = 1.249,58
**Aufgabe 4**
**1.**
(nur die fehlenden Zeilen)
| | Material | Fertigung | Verwaltung | Vertrieb |
| +| Steuern | | 3.300 | 1.100
| Abschreibungen | 860 | 5.160 | 1.720 | 860
| Summe | 6.200 | 54.900 | 30.000 | 17.000
***2.**
MGKZS = 6.200 / 49.600 * 100 = 12,5 %
FGKZS = 54.900 / 61.000 * 100 = 90 %
HKU = 6.200 + 49.600 + 54.900 + 61.000 = 171.700
VwGKZS = 30.000 / 171.700 * 100 = 17,47 %
VtGKZS = 17.000 / 171.700 * 100 = 9,90 %
**3.**
FM 49.600
MGK 6.200
FL 61.000
FGK 54.900
= HKA 171.700
VwGK 30.000
VtGK 17.000
= SK 218.700
DELETIONS
| SK | |||
Revision [4877213]
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ADDITIONS
## Tutorium Kostenrechnung
#### Probeklausur 1
**Aufgabe 1 Betriebsabrechnungsbogen (30)**
Die B. TrügerGmbH fertigt Werkzeuge aller Art. Der Industriebetrieb ist in vier Hauptkosten&#172;stellen eingeteilt: Materialstelle mit Einkauf und Lager, Fertigungsstelle mit Dreherei und Frä&#172;serei, Verwaltung und Vertrieb.

Folgende Kosten sind in diesem Monat angefallen:
Fertigungsmaterial: 360 000 &#8364;
Gemeinkostenmaterial: 20 000 &#8364;
Fertigungslöhne: 70 000 &#8364;
Hilfslöhne: 35 000 &#8364;
Gehälter: 50 000 &#8364;
Miete: 30 000 &#8364;
Energiekosten: 32 000 &#8364;
Instandhaltung: 8 000 &#8364;
Kalkulatorische Abschreibung: 30 000 &#8364;
Kalkulatorische Zinsen: 25 000 &#8364;
Summe: 660 000 &#8364;
**a)** Erstellen Sie einen Betriebsabrechnungsbogen nach der unten zugrunde liegenden Vertei&#172;lung. Ermitteln Sie dann für das Unternehmen die Zuschlagsätze und berechnen Sie die Selbstkosten. Stellen Sie anschließend fest, ob eine Über- oder Unterdeckung vorliegt und interpretieren Sie das Ergebnis! (20)
| **Gemeinkosten (9)** | **Summe** | **Materialstelle** | **Fertigungsstelle** | **Verwaltung** | **Vertrieb** |
| +| Gemeinkostenmaterial | | | |
| Löhne | | | |
| Gehälter | | | |
| Raumkosten | | | |
| Energiekosten | | | |
| Instandhaltungskosten | | | |
| Kalk. Abschreibung | | | |
| Kalk. Zinsen | | | |
| Summe der primären Gemeinkosten | | | |
| **Gemeinkosten (9)** | **Verteilung** | **Materialstelle** | **Fertigungsstelle** | **Verwaltung** | **Vertrieb** |
| +| Gemeinkostenmaterial | Materialscheine | 2.500 | 10.000 | 2.500 | 5.000
| Löhne | Lohnscheine | 5.000 | 27.500 | | 2.500
| Gehälter | Gehaltsliste | 10.000 | 15.000 | 20.000 | 5.000
| Raumkosten | qm | 300 | 600 | 300 | 300
| Energiekosten | Schlüssel | 0,25 | 0,5 | 0,125 | 0,125
| Instandhaltungskosten | Schlüssel | | 0,6 | 0,2 | 0,2
| Kalk. Abschreibung | Schlüssel | | 0,8 | 0,1 | 0,1
| Kalk. Zinsen | Anlagevermögen | 0,1 | 0,6 | 0,15 | 0,15
| | Normalkosten | Normalzuschlag | Istkosten (3,5) | Istzuschlag (2) | Überdeckung/Unterdeckung (3,5) |
| +| MEK | 360.000 | | |
| MGK | 36.000 | 10% | |
| FEK | 70.000 | | |
| FGK | 129.500 | 185% | |
| HK | 595.500 | | |
| VwGK | 41.685 | 7% | |
| VtGK | 29.775 | 5% | |
| SK | |||
***b)** Bei der B. Trüger GmbH wurden bei der Einführung neuer Fertigungsverfahren erhebliche Summen in die Modernisierung der Maschinen investiert. Dadurch haben sich die fixen Kosten erhöht. Erklären Sie den Begriff der fixen und der variablen Kosten und geben Sie jeweils zwei Beispiele für diese Kostenart an! (4)
**c)** Aus welchem Grund/aus welchen Gründen werden Unternehmen mit einem hohen Fixkostenanteil daran interessiert sein, ihre Ausbringungsmenge zu erhöhen? (2)
**d)** Die B. Trüger GmbH stellt ein bestimmtes Werkzeug her. Die Kapazität dieses Werkzeugs ist auf eine monatliche Stückzahl von 1.500 ausgelegt. An fixen Kosten fallen monatlich 45.000 &#8364; an. Die variablen Kosten werden mit 140 &#8364; pro Stück angegeben. Am Markt kann ein Verkaufspreis von 190 &#8364; erzielt werden. Bei welchem Beschäftigungsgrad erreicht das Unternehmen die Gewinnschwelle? (4)
**Aufgabe 2 (15)**
**a)** Im Rahmen der Kostenartenrechnung werden Kosten in der Drehteile GmbH erfasst. Dazu notwendig ist die Ermittlung der Verbrauchsmengen. Ihr Vorgesetzter kann sich nicht en&#172;t&#172;schei&#172;den, welche Methode angewendet werden soll. Unterschieden werden die Skon&#172;trations&#172;methode, die retrograde Methode und die Inventurmethode. Nennen Sie ihm die Vorteile und die Nachteile dieser drei Methoden. (6)
**b)** Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 18.000 &#8364; wird in der Bilanz linear abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt 12 Jahre. Kalkulatorisch erfolgt die Abschreibung linear von den Wiederbeschaffungskosten, die mit 24.000 Euro angesetzt werden.
* Zeigen Sie, wie die bilanzielle und die kalkulatorische Abschreibung am Ende des ersten Nutzungsjahres anzusetzen sind. (Abschreibungsbeträge, Restwerte) (2)
* Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV-Konto! (1,5)
* Unterscheiden Sie Grundkosten und Zusatzkosten am Beispiel der Abschreibung der Ma-schine. (1,5)
**c)** Die Drehteile GmbH berücksichtigt Wagnisse in ihrer Kostenrechnung. Ermitteln Sie die kalkulatorischen Wagniskosten! (4)
* Die durchschnittliche Ausfallzeit der CNC-Fräsmaschine beträgt pro Arbeitstag 20 Minuten. Es wird an 174 Tagen im Jahr gearbeitet. Die Reparaturkosten betragen 10 &#8364;/Stunde.
* Durch Schwund sind in den letzten vier Jahren 4 Prozent der Durchschnittsbestände der Fertigerzeugnisse verloren gegangen. Der Anfangsbestand der Fertigerzeugnisse betrug 50.000 &#8364;, der Endbestand 70.000 &#8364;.
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