Dieser Artikel ist keiner Kategorie zugeordnet.
Diese Seite wurde 5 mal kommentiert. [Kommentare zeigenKommentare verbergen]
Kommentar von SebastianAder
02.02.2015 11:47:19
Hi,
\ mir persönlich sind die Sätze in der Umschreibung und dem Beweis zu verschachtelt. Kurze einfache Sätze wären verständlicher.
\ Im Gleichnis würde ich noch hinzufügen bzw. erklären, dass z.B. wenn der Bogen zu sehr gespannt wird (es also übertrieben wird) der Pfeil sein Ziel verfehlt.
\ Das Beispiel ist für meinen Geschmack zu übertrieben - ein Großteil der Bevölkerung... , Mehr als die Hälfte aller Deutschen....,... 40%...,
\ verwende lieber mildere Wörter und keine Zahlen. Für mich liest sich das so, als ob ja fast alle Deutschen gegen Ausländer sind.
\ Ansonsten find ich es ganz gelungen.
Kommentar von HannesRahardt
03.02.2015 11:15:31
Hallo,
\ ich stimme dem bisher angefügten von Herrn Ader zu.
\
\ Zusätzlich fehlt mir beim Zeugnis der begründete Bezug vom 2.Zitat zum Ausgangszitat.
\
\ Beim Beispiel würde ich ein einzelnes herauspicken und näher beleuchten (d.h. z.B.: letzten Satz streichen und ersten zwei Sätze näher begründen) --> wirklich nur ein Beispiel verwenden
Kommentar von MarcelToepel
03.02.2015 21:25:44
Heyho, ich würde die Umschreibung etwas ändern, damit die in nachfolgenden Punkten genannten inhaltlichen Ungereimtheiten nicht auftreten. Dann passt auch alles zusammen und ich habe nichts gesagt :D
\
\ Lob des Urhebers
\ - Den letzten Satz würde ich etwas umstellen, es wirkt, als wäre man noch im Prozess der Überlieferung
\ Umschreibung
\ - Gut ausgeführt, wählt aber Schwerpunkte, die später nicht aufgegriffen werden (siehe Gleichnis, Beispiel und Zeugnis)
\ Beweis
\ - Hier wird die negative Seite zu stark beleuchtet, das gehört ins Widerspiel. Es muss mehr darauf eingegangen werden, dass die Minderheit der Kyniker, „richtige“ Menschen sind. Es geht ja um die Bestärkung.
\ Widerspiel
\ - Siehe hier von Beweis, der Teil kann hier rein, muss er aber nicht. Das was hier steht impliziert ja bereits den Teil mit der Gier.
\ Gleichnis
\ - Hier bin ich mir unsicher, ob das Beispiel mit dem Pfeil gut gewählt ist. Den das Zitat an sich spielt ja eher auf das Mensch-Sein an und weniger auf das Ziel des Lebens. Zudem geht es ja, wie in der Umschreibung genannt, um den Kynismus, der einen Mensch zum „richtigen“ Mensch macht.
\ Beispiel
\ - Das Beispiel ist zum Thema Mensch-sein gut gewählt, allerdings muss dann die Umschreibung verändert werden. Siehe Gleichnis: Hier geht es um das Verhalten, aber nicht um den Kynismus. Die Chrie muss ja ihre eigenen Punkte behandeln und das Beispiel hier passt, wie ich finde, zum Zitat, aber nicht zur Chrie. Jedenfalls so, wie die Schwerpunkte nach der Umschreibung gewählt sind.
\ Zeugnis
\ - Passt wie vorher zum Zitat, aber schweift leicht von der Umschreibung ab.
\ Beschluss
\ - Passt.
[Kommentar gelöscht]
Kommentar von JochenBienmueller
07.02.2015 18:20:47
Hallo,
\ ich habe alle Punkte mal einzeln abgehandelt.
\ Was mir aufgefallen ist, kann richtig oder für dich von Nutzen sein, bedenke aber: Es ist deine Chrie - sie muss in erster Linie in deinen Augen richtig sein - denn du müsstest sie vortragen und dahinter stehen können :)
\
\
\
\ Umschreibung:
\ Ist gelungen, jedoch würde ich den letzten Satz irgendwie ohne "Des Weiteren führt er fort,.." formulieren - hört sich nicht so toll an.
\
\ Beweis:
\ "Ihren" sollte wohl "Ihrem" heißen?
\ Irgendwie empfinde ich deinen Beweis nicht als Beweis.
\ Was du schreibt ist richtig, aber es Beweist in meinen Augen nicht, dass Menschen "gierig sind" und gar nicht daran denken, sich einem "zwanglosen, selbstzufriedenem" Leben hinzugeben, wie es Diogenes führt.
\
\
\ Widerspiel:
\ Finde ich sehr gut.
\
\
\ Gleichnis:
\ Das Beispiel ist passend und ich finde es sehr schön umschrieben.
\ Im letzten Satz schreibst du vom Ziel des Menschen - das menschl. Dasein..
\ Diogenes führt ein Leben der Besitzt- und Bedürfnislosigkeit. > er sucht die innere Zufriedenheit mit sich selbst.
\ "Dasein" klingt für mich nach: "einfach irgendwie den nächsten Tag überleben".
\ >das würde ich mit "innerer Zufriedenheit / selbstzurfriedenheit etc." ersetzen. Den Diogenes vegetiert nicht einfach so dahin, er lebt das wofür er steht.
\
\
\ Beispiel:
\ Auch das Beispiel finde ich sehr schön. Besonders gefällt mir, dass es etwas sehr aktuelles, jeden-betreffendes ist, wodurch sich der Zuhörer schnell einfinden kann.
\ Das einzige was mir als Verbesserung noch einfällt, ist evt. eine Rückführung zum Ausgangssatz mit einzubinden. Nämlich, dass die Menschen gieren und untugendhaft sind, weshalb Diogenes sie nicht als Menschen ansieht.
\
\ Zeugnis:
\ Passt.
\
\ Beschluss:
\ Hier fehlt mir was.
\ Der Beschluss ist das, was man im Kopf behalten soll, wenn man Zuhörer dieser Rede war.
\ Deshalb würde ich hier die Umschreibung und Verdeutlichung raus lassen ("für welches allerdings mehr richtige Menschen notwenig sind.").
\ Sinngemäß würde ich das so schreiben: Weniger Gier und Streben nach Macht führt zu einem erfüllteren Leben...
\
\
\ Was mir viel geholfen hat war der Gedanke mir vorzustellen, dass ich Zuhörer dieser Rede bin, sie zum ersten mal höre und am Ende davon etwas mit nach Hause nehmen möchte.
\ Deshalb ist in meinen Augen der letzte Satz, der wichtigste - Den, den man sich mit nach Hause nimmt.
Kommentar von ManuelWolfgangKollnberger
17.03.2015 14:23:05
Hi, tolle Chrie. Kleine Verbesserungsvorschläge habe ich noch.
\ Da sich die bisherigen Kommentare primär mit dem Inhalt beschäftigen, hab ich etwas nach Grammatikfehlern Ausschau gehalten.
\
\ Im Lob des Autors ist ein Fehler versteckt. Das "dass", welches in der zweiten Satzreihe auftaucht, schreibt man mit einem "s".
\
\ Im Beweis ist ein weiterer kleiner Fehler versteckt. " ..., ohne sich dabei je mit Ihren eigenen Besitz zufrieden zu geben."
\ Aus dem "Ihren" würde ich ein "Ihrem" machen