Revision [49719e6]
Letzte Änderung am 2020-10-05 13:18:54 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
### Tutorium Kostenrechnung


#### Zuschlags - Angebotskalkulation - Aufgaben



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| +| **Ermittlung von Kostenüber- und unterdeckungen**<br />Die Normalgemeinkostenzuschlagssätze werden aufgrund von Erfahrungswerten (alte Istzuschlagsätze) und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Veränderungen der Gemeinkosten festgelegt. Die Istkosten sind die tatsächlich angefallenen Kosten. Sie werden im BAB ermittelt und anschließend den Normalgemeinkosten gegenübergestellt.<br />Kostenüberdeckung /-unterdeckung =......<br />Sind die Normalgemeinkosten höher als die Istgemeinkosten, liegt eine &#8230;&#8230; vor, da weniger Kosten angefallen sind als ursprünglich geplant.<br />Sind die Normalgemeinkosten niedriger als die Istgemeinkosten, liegt eine &#8230;&#8230; vor, da mehr Kosten angefallen sind als geplant.<br />**Überblick: Kostenträgerzeitblatt**<br />




| | Ist-ZS | Istkosten | KU (-) /KÜ (+) | Normal-ZS | Normalkosten |
| +| FM | | | |
| MGK | | | |
| FL | | | |
| FGK | | | |
| HKA | | | KU/Ü Fertigung |
| BVUE | | | |
| HKFE | | | |
| BVFE | | | |
| HKU | | | |
| VwGK | | | |
| VtGK | | | |
| SK | | | KU/Ü gesamt |




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| +| **Zuschlagskalkulation**<br />**1. Die vorwärtsschreitende Angebotskalkulation**<br />Um einen Verkauf tätigen zu können, ist es in der Praxis oft notwendig, ein Angebot mit einem verbindlichen Angebotspreis abzugeben. Das Unternehmen ist dann gezwungen, vor Beginn der Produktion den Preis zu kalkulieren, d. h. in dieser Kalkulation mit voraussichtlichen Kosten zu rechnen. Es wird also auf der Basis der Normalkosten kalkuliert.<br /> Beispiel:<br />Für die Sonderanfertigung einer Verpackungsmaschine wird aufgrund der Feststellungen der Arbeitsvorbereitung mit folgenden Einzelkosten gerechnet:<br />FM 8.000 &#8364;, Spezialwerkzeug 2.175 &#8364;, Arbeitsstunden in FI 150 Stunden zu je 20 &#8364;, in FII 125 Stunden zu je 22 &#8364;, Verpackung und Transport 1.000 &#8364;.<br />Gemeinkostenzuschlagsätze in %:<br />Ma: 15<br />Fe I: 200<br />Fe II: 250<br />Vw: 15<br />Vt: 15<br />Ermitteln Sie die Selbstkosten.<br />Bei einer Angebotskalkulation erwartet der Kunde jedoch die Angabe des Preises, den er zu zahlen hat. Es müssen noch der Gewinn, eine eventuell anfallende Vertreterprovision und die vom Kunden erwarteten Preisnachlässe (Skonto und Kundenrabatt) einkalkuliert werden.<br />Ermitteln Sie den Angebotspreis für die Verpackungsmaschine, wenn mit 7 % Vertreterprovision, 3 % Skonto und 8 % Rabatt berechnet werden und ein Gewinn von 3,5 % erwartet wird.<br />




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| +| **2. Die rückwärtsschreitende (retrograde) Kalkulation**<br />Kann auf dem Markt nur ein bestimmter Angebotspreis erzielt werden, so müssen Einsparungen im Material- oder Fertigungsbereich vorgenommen werden, um den Gewinn nicht zu schmälern. Deswegen muss die Kalkulation rückwärts durchgeführt werden._ Beispiel://<br />Angenommen aus Konkurrenzgründen muss der Angebotspreis der Verpackungsmaschine auf 49.000 &#8364; gesenkt werden. Ermitteln Sie nun den höchstmöglichen Materialverbrauch, wenn die anderen Einzelkosten und die Zuschlagsätze aus der Vorkalkulation gleichbleiben.<br />




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| +| **3. Die Differenzkalkulation**<br />Meist ist es interessant, welcher Gewinn als Differenz verbleibt, wenn einerseits die Selbstkosten durch innerbetriebliche Gegebenheiten und andererseits der Verkaufspreis durch die Konkurrenz festgelegt wird.<br />**Beispiel:**<br />Für die Verpackungsmaschine gelten nun folgende tatsächliche Bedingungen:<br />FM 7.800 &#8364;, SEKF 2.108 &#8364;, SEKVt 1.051 &#8364;, Arbeitsstunden in FI 146, in FII 118.<br />Gemeinkostenzuschlagsätze (Ist-Sätze lt. BAB in %)<br />Ma: 14<br />FI: 195<br />FII: 250<br />Vw: 15<br />Vt: 12<br />Ermitteln Sie den tatsächlichen Gewinn in %, wenn der Kunde den Angebotspreis von 50.000 &#8364; bei Einräumung von 10 % Rabatt bei ansonsten gleichen Konditionen akzeptierte.<br />





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| +| **Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen**<br />Die Bayernbräu AG stellt im Zweigbetrieb 2 ausschließlich Festbier für verschiedene Anlässe her. Die im November angefallenen Gemeinkosten verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Kostenstellen (in &#8364;):<br />Material: 10.625<br />Fertigung 1: 108.200<br />Fertigung 2: 131.500<br />Vw/Vt: 137.862,50<br />Für den Abrechnungszeitraum November liegen weiterhin noch folgende Daten aus dem Kostenträgerzeitblatt vor:<br />




| | Istkosten gesamt in &#8364; | Ist-Zuschläge | Über-/Unterdeckung in &#8364; | Normalkosten gesamt in &#8364; | Normalzuschlagsätze |
| +| FM | | | |
| MGK | | 25% | +2.125 |
| FL1 | | | |
| FGK1 | | | | | 125%
| FL2 | 117.600 | | |
| FGK2 | | | | | 110%
| HKA | | | | 492.335
| HKU | | | | 549.250
| VwVtGK | | | | | 25%
| SK | | | -3140 |











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| +| **Übung zur Angebotskalkulation**<br />Für das Produkt X liegen in einem Betrieb folgende Daten vor:<br />Fertigungsmaterial: 140,00 &#8364;/Stück<br />Verpackungskosten: 4,40 &#8364;/Stück<br />Selbstkosten: 620,00 &#8364;/Stück<br />Vertreterprovision: 46,50 &#8364;/Stück<br />Barverkaufspreis: 759,50 &#8364;/Stück<br />Normalgemeinkostenzuschlagsätze:<br />Material: 20 %<br />Fertigung: 150 %<br />Vw/Vt: 8 %<br />Ermitteln Sie die Fertigungslöhne, die Vertreterprovision in Prozent, den Listenverkaufspreis sowie den darin enthaltenen Gewinnzuschlag in Prozent.<br />**Zuschlagskalkulation**<br />**1.** <br />Ermitteln Sie den Listenverkaufspreis!<br />Aufgrund einer Kundenanfrage erstellen wir ein Angebot über eine maschinelle Anlage:<br />




| | a) | b) | c) | d) |
| +| FM | 7.900 | 4.200 | 8.300 | 5.500
| FL | 4.200 | 3.800 | 2.400 | 3.300
| MGKZS in % | 7 | 9 | 8 | 5
| FGKZS in % | 120 | 95 | 150 | 130
| VwGKZS in % | 10 | 8 | 9 | 7
| VtGKZS in % | 9 | 6 | 5 | 4
| Gewinn in % | 10 | 8 | 20 | 12
| Kundenskonto in % | 2 | 3 | 1 | 2
| Kundenrabatt in % | 10 | 20 | 15 | 10




| | a) | b) | c) | d) |
| +| FM | | |
| +MGK | | |
| +FL | | |
| +FGK | | |
| =HK | | |
| +VwGK | | |
| +VtGK | | |
| =SK | | |
| +Gewinn | | |
| =BVP | | |
| +Skonto | | |
| =ZVP | | |
| +Rabatt | | |
| =LVP | | |












[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 1](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation1.pdf)

[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 2](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation2.pdf)




**[Zurück zur Auswahl](KostenrechnungTutorienWS201314)**

Anmerkung:
Die Aufgabe "Bayernbräu AG" zum Kostenträgerzeitblatt übersteigt das Prüfungsniveau.
DELETIONS
### Tutorium Kostenrechnung
#### Zuschlags - Angebotskalkulation - Aufgaben
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| -| **Ermittlung von Kostenüber- und unterdeckungen**<br />Die Normalgemeinkostenzuschlagssätze werden aufgrund von Erfahrungswerten (alte Istzuschlagsätze) und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Veränderungen der Gemeinkosten festgelegt. Die Istkosten sind die tatsächlich angefallenen Kosten. Sie werden im BAB ermittelt und anschließend den Normalgemeinkosten gegenübergestellt.<br />Kostenüberdeckung /-unterdeckung =......<br />Sind die Normalgemeinkosten höher als die Istgemeinkosten, liegt eine &#8230;&#8230; vor, da weniger Kosten angefallen sind als ursprünglich geplant.<br />Sind die Normalgemeinkosten niedriger als die Istgemeinkosten, liegt eine &#8230;&#8230; vor, da mehr Kosten angefallen sind als geplant.<br />**Überblick: Kostenträgerzeitblatt**<br />
| | Ist-ZS | Istkosten | KU (-) /KÜ (+) | Normal-ZS | Normalkosten |
| -| FM | | | |
| MGK | | | |
| FL | | | |
| FGK | | | |
| HKA | | | KU/Ü Fertigung |
| BVUE | | | |
| HKFE | | | |
| BVFE | | | |
| HKU | | | |
| VwGK | | | |
| VtGK | | | |
| SK | | | KU/Ü gesamt |
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| -| **Zuschlagskalkulation**<br />**1. Die vorwärtsschreitende Angebotskalkulation**<br />Um einen Verkauf tätigen zu können, ist es in der Praxis oft notwendig, ein Angebot mit einem verbindlichen Angebotspreis abzugeben. Das Unternehmen ist dann gezwungen, vor Beginn der Produktion den Preis zu kalkulieren, d. h. in dieser Kalkulation mit voraussichtlichen Kosten zu rechnen. Es wird also auf der Basis der Normalkosten kalkuliert.<br /> _Beispiel://<br />Für die Sonderanfertigung einer Verpackungsmaschine wird aufgrund der Feststellungen der Arbeitsvorbereitung mit folgenden Einzelkosten gerechnet:<br />FM 8.000 &#8364;, Spezialwerkzeug 2.175 &#8364;, Arbeitsstunden in FI 150 Stunden zu je 20 &#8364;, in FII 125 Stunden zu je 22 &#8364;, Verpackung und Transport 1.000 &#8364;.<br />Gemeinkostenzuschlagsätze in %:<br />Ma: 15<br />Fe I: 200<br />Fe II: 250<br />Vw: 15<br />Vt: 15<br />Ermitteln Sie die Selbstkosten.<br />.....<br />Bei einer Angebotskalkulation erwartet der Kunde jedoch die Angabe des Preises, den er zu zahlen hat. Es müssen noch der Gewinn, eine eventuell anfallende Vertreterprovision und die vom Kunden erwarteten Preisnachlässe (Skonto und Kundenrabatt) einkalkuliert werden.<br />Ermitteln Sie den Angebotspreis für die Verpackungsmaschine, wenn mit 7 % Vertreterprovision, 3 % Skonto und 8 % Rabatt berechnet werden und ein Gewinn von 3,5 % erwartet wird.<br />.....<br />
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| -| **2. Die rückwärtsschreitende (retrograde) Kalkulation**<br />Kann auf dem Markt nur ein bestimmter Angebotspreis erzielt werden, so müssen Einsparungen im Material- oder Fertigungsbereich vorgenommen werden, um den Gewinn nicht zu schmälern. Deswegen muss die Kalkulation rückwärts durchgeführt werden._ Beispiel://<br />Angenommen aus Konkurrenzgründen muss der Angebotspreis der Verpackungsmaschine auf 49.000 &#8364; gesenkt werden. Ermitteln Sie nun den höchstmöglichen Materialverbrauch, wenn die anderen Einzelkosten und die Zuschlagsätze aus der Vorkalkulation gleichbleiben.<br />.....<br />
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| -| **3. Die Differenzkalkulation**<br />Meist ist es interessant, welcher Gewinn als Differenz verbleibt, wenn einerseits die Selbstkosten durch innerbetriebliche Gegebenheiten und andererseits der Verkaufspreis durch die Konkurrenz festgelegt wird.<br />**Beispiel:**<br />Für die Verpackungsmaschine gelten nun folgende tatsächliche Bedingungen:<br />FM 7.800 &#8364;, SEKF 2.108 &#8364;, SEKVt 1.051 &#8364;, Arbeitsstunden in FI 146, in FII 118.<br />Gemeinkostenzuschlagsätze (Ist-Sätze lt. BAB in %)<br />Ma: 14<br />FI: 195<br />FII: 250<br />Vw: 15<br />Vt: 12<br />Ermitteln Sie den tatsächlichen Gewinn in %, wenn der Kunde den Angebotspreis von 50.000 &#8364; bei Einräumung von 10 % Rabatt bei ansonsten gleichen Konditionen akzeptierte.<br />.....<br />
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| -| **Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen**<br />Die Bayernbräu AG stellt im Zweigbetrieb 2 ausschließlich Festbier für verschiedene Anlässe her. Die im November angefallenen Gemeinkosten verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Kostenstellen (in &#8364;):<br />Material: 10.625<br />Fertigung 1: 108.200<br />Fertigung 2: 131.500<br />Vw/Vt: 137.862,50<br />Für den Abrechnungszeitraum November liegen weiterhin noch folgende Daten aus dem Kostenträgerzeitblatt vor:<br />
| | Istkosten gesamt in &#8364; | Ist-Zuschläge | Über-/Unterdeckung in &#8364; | Normalkosten gesamt in &#8364; | Normalzuschlagsätze |
| -| FM | | | |
| MGK | | 25% | +2.125 |
| FL1 | | | |
| FGK1 | | | | | 125%
| FL2 | 117.600 | | |
| FGK2 | | | | | 110%
| HKA | | | | 492.335
| HKU | | | | 549.250
| VwVtGK | | | | | 25%
| SK | | | -3140 |
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| -| **Übung zur Angebotskalkulation**<br />Für das Produkt X liegen in einem Betrieb folgende Daten vor:<br />Fertigungsmaterial: 140,00 &#8364;/Stück<br />Verpackungskosten: 4,40 &#8364;/Stück<br />Selbstkosten: 620,00 &#8364;/Stück<br />Vertreterprovision: 46,50 &#8364;/Stück<br />Barverkaufspreis: 759,50 &#8364;/Stück<br />Normalgemeinkostenzuschlagsätze:<br />Material: 20 %<br />Fertigung: 150 %<br />Vw/Vt: 8 %<br />Ermitteln Sie die Fertigungslöhne, die Vertreterprovision in Prozent, den Listenverkaufspreis sowie den darin enthaltenen Gewinnzuschlag in Prozent.<br />**Zuschlagskalkulation**<br />**1.** <br />Ermitteln Sie den Listenverkaufspreis!<br />Aufgrund einer Kundenanfrage erstellen wir ein Angebot über eine maschinelle Anlage:<br />
| | a) | b) | c) | d) |
| -| FM | 7.900 | 4.200 | 8.300 | 5.500
| FL | 4.200 | 3.800 | 2.400 | 3.300
| MGKZS in % | 7 | 9 | 8 | 5
| FGKZS in % | 120 | 95 | 150 | 130
| VwGKZS in % | 10 | 8 | 9 | 7
| VtGKZS in % | 9 | 6 | 5 | 4
| Gewinn in % | 10 | 8 | 20 | 12
| Kundenskonto in % | 2 | 3 | 1 | 2
| Kundenrabatt in % | 10 | 20 | 15 | 10
| | a) | b) | c) | d) |
| -| FM | | |
| +MGK | | |
| +FL | | |
| +FGK | | |
| =HK | | |
| +VwGK | | |
| +VtGK | | |
| =SK | | |
| +Gewinn | | |
| =BVP | | |
| +Skonto | | |
| =ZVP | | |
| +Rabatt | | |
| =LVP | | |
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| **[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 1](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation1.pdf)** |
| -| **[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 2](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation2.pdf)**
>>>>>>>>>>>>>>> **[Zurück zur Auswahl](KostenrechnungTutorienWS201314)**
Anmerkung:
Die Aufgabe "Bayernbräu AG" zum Kostenträgerzeitblatt übersteigt das Prüfungsniveau.
Revision [a6f3a38]
Bearbeitet am 2016-02-23 09:20:28 von Jorina Lossau
ADDITIONS
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| +| **Ermittlung von Kostenüber- und unterdeckungen**<br />Die Normalgemeinkostenzuschlagssätze werden aufgrund von Erfahrungswerten (alte Istzuschlagsätze) und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Veränderungen der Gemeinkosten festgelegt. Die Istkosten sind die tatsächlich angefallenen Kosten. Sie werden im BAB ermittelt und anschließend den Normalgemeinkosten gegenübergestellt.<br />Kostenüberdeckung /-unterdeckung =......<br />Sind die Normalgemeinkosten höher als die Istgemeinkosten, liegt eine &#8230;&#8230; vor, da weniger Kosten angefallen sind als ursprünglich geplant.<br />Sind die Normalgemeinkosten niedriger als die Istgemeinkosten, liegt eine &#8230;&#8230; vor, da mehr Kosten angefallen sind als geplant.<br />**Überblick: Kostenträgerzeitblatt**<br />
| | Ist-ZS | Istkosten | KU (-) /KÜ (+) | Normal-ZS | Normalkosten |
| +| FM | | | |
| MGK | | | |
| FL | | | |
| FGK | | | |
| HKA | | | KU/Ü Fertigung |
| BVUE | | | |
| HKFE | | | |
| BVFE | | | |
| HKU | | | |
| VwGK | | | |
| VtGK | | | |
| SK | | | KU/Ü gesamt |
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| +| **Zuschlagskalkulation**<br />**1. Die vorwärtsschreitende Angebotskalkulation**<br />Um einen Verkauf tätigen zu können, ist es in der Praxis oft notwendig, ein Angebot mit einem verbindlichen Angebotspreis abzugeben. Das Unternehmen ist dann gezwungen, vor Beginn der Produktion den Preis zu kalkulieren, d. h. in dieser Kalkulation mit voraussichtlichen Kosten zu rechnen. Es wird also auf der Basis der Normalkosten kalkuliert.<br /> _Beispiel://<br />Für die Sonderanfertigung einer Verpackungsmaschine wird aufgrund der Feststellungen der Arbeitsvorbereitung mit folgenden Einzelkosten gerechnet:<br />FM 8.000 &#8364;, Spezialwerkzeug 2.175 &#8364;, Arbeitsstunden in FI 150 Stunden zu je 20 &#8364;, in FII 125 Stunden zu je 22 &#8364;, Verpackung und Transport 1.000 &#8364;.<br />Gemeinkostenzuschlagsätze in %:<br />Ma: 15<br />Fe I: 200<br />Fe II: 250<br />Vw: 15<br />Vt: 15<br />Ermitteln Sie die Selbstkosten.<br />.....<br />Bei einer Angebotskalkulation erwartet der Kunde jedoch die Angabe des Preises, den er zu zahlen hat. Es müssen noch der Gewinn, eine eventuell anfallende Vertreterprovision und die vom Kunden erwarteten Preisnachlässe (Skonto und Kundenrabatt) einkalkuliert werden.<br />Ermitteln Sie den Angebotspreis für die Verpackungsmaschine, wenn mit 7 % Vertreterprovision, 3 % Skonto und 8 % Rabatt berechnet werden und ein Gewinn von 3,5 % erwartet wird.<br />.....<br />
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| +| **2. Die rückwärtsschreitende (retrograde) Kalkulation**<br />Kann auf dem Markt nur ein bestimmter Angebotspreis erzielt werden, so müssen Einsparungen im Material- oder Fertigungsbereich vorgenommen werden, um den Gewinn nicht zu schmälern. Deswegen muss die Kalkulation rückwärts durchgeführt werden._ Beispiel://<br />Angenommen aus Konkurrenzgründen muss der Angebotspreis der Verpackungsmaschine auf 49.000 &#8364; gesenkt werden. Ermitteln Sie nun den höchstmöglichen Materialverbrauch, wenn die anderen Einzelkosten und die Zuschlagsätze aus der Vorkalkulation gleichbleiben.<br />.....<br />
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| +| **3. Die Differenzkalkulation**<br />Meist ist es interessant, welcher Gewinn als Differenz verbleibt, wenn einerseits die Selbstkosten durch innerbetriebliche Gegebenheiten und andererseits der Verkaufspreis durch die Konkurrenz festgelegt wird.<br />**Beispiel:**<br />Für die Verpackungsmaschine gelten nun folgende tatsächliche Bedingungen:<br />FM 7.800 &#8364;, SEKF 2.108 &#8364;, SEKVt 1.051 &#8364;, Arbeitsstunden in FI 146, in FII 118.<br />Gemeinkostenzuschlagsätze (Ist-Sätze lt. BAB in %)<br />Ma: 14<br />FI: 195<br />FII: 250<br />Vw: 15<br />Vt: 12<br />Ermitteln Sie den tatsächlichen Gewinn in %, wenn der Kunde den Angebotspreis von 50.000 &#8364; bei Einräumung von 10 % Rabatt bei ansonsten gleichen Konditionen akzeptierte.<br />.....<br />
| **[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 1](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation1.pdf)** |
| **[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 2](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation2.pdf)**
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| **[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 1](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation1.pdf)**
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Revision [a8e40a2]
Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde von Jorina Lossau am 2016-02-22 07:26:28 erstellt
ADDITIONS
### Tutorium Kostenrechnung
#### Zuschlags - Angebotskalkulation - Aufgaben
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| +| **Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen**<br />Die Bayernbräu AG stellt im Zweigbetrieb 2 ausschließlich Festbier für verschiedene Anlässe her. Die im November angefallenen Gemeinkosten verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Kostenstellen (in &#8364;):<br />Material: 10.625<br />Fertigung 1: 108.200<br />Fertigung 2: 131.500<br />Vw/Vt: 137.862,50<br />Für den Abrechnungszeitraum November liegen weiterhin noch folgende Daten aus dem Kostenträgerzeitblatt vor:<br />
| | Istkosten gesamt in &#8364; | Ist-Zuschläge | Über-/Unterdeckung in &#8364; | Normalkosten gesamt in &#8364; | Normalzuschlagsätze |
| +| FM | | | |
| MGK | | 25% | +2.125 |
| FL1 | | | |
| FGK1 | | | | | 125%
| FL2 | 117.600 | | |
| FGK2 | | | | | 110%
| HKA | | | | 492.335
| HKU | | | | 549.250
| VwVtGK | | | | | 25%
| SK | | | -3140 |
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| +| **Übung zur Angebotskalkulation**<br />Für das Produkt X liegen in einem Betrieb folgende Daten vor:<br />Fertigungsmaterial: 140,00 &#8364;/Stück<br />Verpackungskosten: 4,40 &#8364;/Stück<br />Selbstkosten: 620,00 &#8364;/Stück<br />Vertreterprovision: 46,50 &#8364;/Stück<br />Barverkaufspreis: 759,50 &#8364;/Stück<br />Normalgemeinkostenzuschlagsätze:<br />Material: 20 %<br />Fertigung: 150 %<br />Vw/Vt: 8 %<br />Ermitteln Sie die Fertigungslöhne, die Vertreterprovision in Prozent, den Listenverkaufspreis sowie den darin enthaltenen Gewinnzuschlag in Prozent.<br />**Zuschlagskalkulation**<br />**1.** <br />Ermitteln Sie den Listenverkaufspreis!<br />Aufgrund einer Kundenanfrage erstellen wir ein Angebot über eine maschinelle Anlage:<br />
| | a) | b) | c) | d) |
| +| FM | 7.900 | 4.200 | 8.300 | 5.500
| FL | 4.200 | 3.800 | 2.400 | 3.300
| MGKZS in % | 7 | 9 | 8 | 5
| FGKZS in % | 120 | 95 | 150 | 130
| VwGKZS in % | 10 | 8 | 9 | 7
| VtGKZS in % | 9 | 6 | 5 | 4
| Gewinn in % | 10 | 8 | 20 | 12
| Kundenskonto in % | 2 | 3 | 1 | 2
| Kundenrabatt in % | 10 | 20 | 15 | 10
| | a) | b) | c) | d) |
| +| FM | | |
| +MGK | | |
| +FL | | |
| +FGK | | |
| =HK | | |
| +VwGK | | |
| +VtGK | | |
| =SK | | |
| +Gewinn | | |
| =BVP | | |
| +Skonto | | |
| =ZVP | | |
| +Rabatt | | |
| =LVP | | |
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| +| **[PDF Dokument Zuschlags - Angebotskalkulation Teil 1](/files/KERAngebotskalkulation/KLRKalkulation1.pdf)**
>>>>>>>>>>>>>>> **[Zurück zur Auswahl](KostenrechnungTutorienWS201314)**
Anmerkung:
Die Aufgabe "Bayernbräu AG" zum Kostenträgerzeitblatt übersteigt das Prüfungsniveau.
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