Revision [91d377b]
Letzte Änderung am 2020-06-05 09:33:35 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
#### **Fall: Maßnahmen gegen Dumping aus Cheapland**
DELETIONS
### Fall: Maßnahmen gegen Dumping aus Cheapland
Revision [343fef0]
Bearbeitet am 2020-02-02 21:33:40 von Oksana Neopagitova
ADDITIONS
### Fall: Maßnahmen gegen Dumping aus Cheapland

_entspricht abgewandelt und vereinfacht dem Panel US - Anti-Dumping Duty on Dynamic Random Access Memory Semiconductors (DRAMS) of One Megabit or Above from Korea, WT/DS99/R_

**A. Sachverhalt**
Im asiatischen Cheapland (C) sind viele Unternehmen ansässig, die Bauteile für Unterhaltungselektronik und Computer herstellen, unter anderem Speicherchips sowie fertige Speichermodule für Computer (DRAMS). Im Land Wohlstandien (W) werden vergleichbare Produkte ebenfalls hergestellt, wobei die Produktionskosten in W meist höher sind, als in C. Auf Antrag der einheimischen Hersteller von DRAM-Modulen aus W wird ein Anti-Dumping-Zoll auf vergleichbare Produkte aus C verhängt in Höhe von 10 %. Die Analysen der Behörden in W ergeben, dass die Herstellungskosten in allen Ländern außer in C um 10 % höher sind, als die in W für DRAMS verlangte Preise aus C.

Im Streitschlichtungsverfahren im Rahmen der WTO behauptet C wahrheitsgemäß, dass die Herstellungskosten in C allgemein niedriger sind, als in W oder in anderen Ländern, weshalb die niedrigeren Preise nicht als Dumping bezeichnet werden dürfen. W erwidert, dass die Großhandelspreise für DRAMS in C im Durchschnitt um 5 % höher sind, als die durch Unternehmen aus C in W verlangten Preise. Darauf erwidert die Vertretung von C, dass die Einzelhandelspreise in W niemals niedriger waren, als die Preise in C ab Werk, so dass von Dumping keine Rede sein kann.

**B. Frage**
Ist die Verhängung eines Anti-Dumping-Zolls durch W zulässig, wenn sowohl W wie auch C Mitglieder der WTO sind?
Falls ja - in welcher Höhe wäre ein Anti-Dumping-Zoll zulässig?

**C. Lösungshinweise**
DELETIONS
### Fall: Maßnahmen gegen Dumping aus Cheapland
_entspricht abgewandelt und vereinfacht dem Panel US - Anti-Dumping Duty on Dynamic Random Access Memory Semiconductors (DRAMS) of One Megabit or Above from Korea, WT/DS99/R_
**A. Sachverhalt**
Im asiatischen Cheapland (C) sind viele Unternehmen ansässig, die Bauteile für Unterhaltungselektronik und Computer herstellen, unter anderem Speicherchips sowie fertige Speichermodule für Computer (DRAMS). Im Land Wohlstandien (W) werden vergleichbare Produkte ebenfalls hergestellt, wobei die Produktionskosten in W meist höher sind, als in C. Auf Antrag der einheimischen Hersteller von DRAM-Modulen aus W wird ein Anti-Dumping-Zoll auf vergleichbare Produkte aus C verhängt in Höhe von 10 %. Die Analysen der Behörden in W ergeben, dass die Herstellungskosten in allen Ländern außer in C um 10 % höher sind, als die in W für DRAMS verlangte Preise aus C.
Im Streitschlichtungsverfahren im Rahmen der WTO behauptet C wahrheitsgemäß, dass die Herstellungskosten in C allgemein niedriger sind, als in W oder in anderen Ländern, weshalb die niedrigeren Preise nicht als Dumping bezeichnet werden dürfen. W erwidert, dass die Großhandelspreise für DRAMS in C im Durchschnitt um 5 % höher sind, als die durch Unternehmen aus C in W verlangten Preise. Darauf erwidert die Vertretung von C, dass die Einzelhandelspreise in W niemals niedriger waren, als die Preise in C ab Werk, so dass von Dumping keine Rede sein kann.
**B. Frage**
Ist die Verhängung eines Anti-Dumping-Zolls durch W zulässig, wenn sowohl W wie auch C Mitglieder der WTO sind?
Falls ja - in welcher Höhe wäre ein Anti-Dumping-Zoll zulässig?
**C. Lösungshinweise**
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CategoryFallsammlungEuInt
Revision [52cdfd8]
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### Fall: Maßnahmen gegen Dumping aus Cheapland
_entspricht abgewandelt und vereinfacht dem Panel US - Anti-Dumping Duty on Dynamic Random Access Memory Semiconductors (DRAMS) of One Megabit or Above from Korea, WT/DS99/R_
**A. Sachverhalt**
Im asiatischen Cheapland (C) sind viele Unternehmen ansässig, die Bauteile für Unterhaltungselektronik und Computer herstellen, unter anderem Speicherchips sowie fertige Speichermodule für Computer (DRAMS). Im Land Wohlstandien (W) werden vergleichbare Produkte ebenfalls hergestellt, wobei die Produktionskosten in W meist höher sind, als in C. Auf Antrag der einheimischen Hersteller von DRAM-Modulen aus W wird ein Anti-Dumping-Zoll auf vergleichbare Produkte aus C verhängt in Höhe von 10 %. Die Analysen der Behörden in W ergeben, dass die Herstellungskosten in allen Ländern außer in C um 10 % höher sind, als die in W für DRAMS verlangte Preise aus C.
Im Streitschlichtungsverfahren im Rahmen der WTO behauptet C wahrheitsgemäß, dass die Herstellungskosten in C allgemein niedriger sind, als in W oder in anderen Ländern, weshalb die niedrigeren Preise nicht als Dumping bezeichnet werden dürfen. W erwidert, dass die Großhandelspreise für DRAMS in C im Durchschnitt um 5 % höher sind, als die durch Unternehmen aus C in W verlangten Preise. Darauf erwidert die Vertretung von C, dass die Einzelhandelspreise in W niemals niedriger waren, als die Preise in C ab Werk, so dass von Dumping keine Rede sein kann.
**B. Frage**
Ist die Verhängung eines Anti-Dumping-Zolls durch W zulässig, wenn sowohl W wie auch C Mitglieder der WTO sind?
Falls ja - in welcher Höhe wäre ein Anti-Dumping-Zoll zulässig?
**C. Lösungshinweise**
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CategoryFallsammlungEuInt