Revision [b5909b7]
Letzte Änderung am 2017-07-24 13:26:35 durch SamiraTraub
ADDITIONS
# Einigung zwischen Bürge und Gläubiger
Bei den übereinstimmenden Willenserklärungen wird zwischen der **Positiverklärung** und der **Negativerklärung** unterschieden.
Bei der **Positiverklärung** werden dem Kreditinstitut beim Eintritt bestimmter Voraussetzungen / Ereignisse bestimmte Kreditsicherheiten zur Verfügung gestellt. Der Kreditnehmer bzw. der Bürge des Kreditnehmers verpflichtet sich zur Vornahme einer konkret bezeichneten Rechtshandlung (z.B. Bestellung von Kreditsicherheiten).
Bei der **Negativerklärung** sichert der Schuldner bzw. dessen Bürge zu, dass künftigen Gläubigern keine Kreditsicherheiten zur Verfügung gestellt werden. Die Negativerklärung eröffnet keinen Anspruch auf Sicherheiten, sie bietet bei Nichterfüllung lediglich einen Anspruch auf Schadensersatz.