Revision [77797b8]
Letzte Änderung am 2010-11-24 10:29:54 durch MarcSchulz
ADDITIONS
### Lösung
**A. Teilurteil**
* Auskunftsbegehren von K stattgegeben
* Beifügung einer aktuellen Inventarliste mit korrekten Bezeichnungen
**B. Revision führt zur Wiederherstellung des Teilurteils**
* K ist Eigentümer von G mit Beschriftungen "F.S." und "rotes M"
* es besteht keine klare Absonderung
* B2 muss Auskunft geben, B1 hat kein Eigentum erworben ([**§ 932 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__932.html))
* B1 muss keine Auskunft geben, weil er kein mittelbarer / unmittelbarer Besitzer ist
**C. B1 und B2 müssen Auskunft über Bestand von G geben**
* K ist Eigentümer geworden, da äußere Abgrenzungskriterien (Beschriftungen) vorhanden sind (nur in einem speziellen Raum)
* G in anderen Räumen nicht zur Sammlung erkennbar (andere Markierung)
**D. B2 hat umfassende Auskunftspflicht (Treu und Glauben, [§ 242 BGB](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__242.html))**
* B1 KANN Auskunft geben, obwohl nicht verpflichtet
* B1 kann die Auskunft auf längerem Wege von B2 anforden
### Ergebnis
Der Kläger ist Eigentümer an der Sache (Mustersammlung)
http://80.237.160.189/taris/?subsum=N&subsumitem=1040&root=1033&path=0-0-1-1&subsumsession=2230
DELETIONS
### Lösung
Revision [42d082c]
Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde von MarcSchulz am 2010-11-23 22:20:43 erstellt
ADDITIONS
### Sachverhalt
Fall: [BGH, Urteil vom 3. Juli 2000 - II ZR 314/98 - OLG Dresden, LG Dresden](http://www.lrz.de/>Lorenz/urteile/njw00_2898.htm)
#### Erklärung
K sei Eigentümer eines Gegenstandes G (Mustersammlung) eines Unternehmens (U). Sammlung und Feststellung des Eigentumes und Schadensersatzansprüchen bei Beklagtem B1. G stand im Eigentum von U. Vertrag einer Alleingesellschafterin, Eigentum auf K oder einem Dritten zu übertragen. Großteil des G stand im Hauptgebäude von U (in speziell gekennzeichneten Räumen). Überlassung von speziell gekennzeichneten Räumen, Einigung an Eigentum von G. Teil der Sammlung nicht in Räumen: rote Nummerierung, rotes „M“ - rote Markierung. K als Eigentümer stellte G dem U zur Verfügung (andere Markierung: Aufdruck F.S.). Einigung von K und U: G in überlassenen Räumen an U ausleihen. GVSF von U: Veräußerung von G von B1 an B2
#### Relevante Stelle im Prüfungsaufbau
Das Urteil ist in der Fallprüfung bei der Frage des Rechtsscheins, insbesondere beim Erwerb gekennzeichneter beweglicher Sachen vom
Nichtberechtigten nach [**§ 929 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__929.html) relevant, speziell bei der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine nicht gekennzeichnete Sache eine Eigentumsübertragung nach sich zieht.
Im Strukturbaum: http://80.237.160.189/taris/?root=1033
### Lösung