#### Übersicht § 254 BGB

Das Mitverschulden nach [**§ 254 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__254.html) ist Bestandteil des allgemeinen **[Schadensrechts](http://wdb.fh-sm.de/Schadensrecht)**, welches in § 249 ff. BGB geregelt ist und grundsätzlich für alle Arten von Schadensersatzansprüchen anzuwenden ist.
Der [**§ 254 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__254.html) beziehungsweise das **[zugrundeliegende Teilungsprinzip](http://wdb.fh-sm.de/Definitionen)** ist die relevanteste Einschränkung des **[Alles-oder-Nichts-Prinzips](http://wdb.fh-sm.de/Definitionen)**. 
Sofern der Geschädigte selbst bei der Entstehung des Schadens beteiligt war, ist es möglich, dass die Schadensersatzpflicht des Schädigers gemindert wird oder sogar entfällt. Dies ist in [**§ 254 Abs. 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__254.html) und [**§ 254 Abs. 2 S. 1 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__254.html) geregelt.
Somit ist der allgemeine Rechtsgedanke des [**§ 254 BGB**](http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__254.html), die Gleichbehandlung von Schädiger und Geschädigtem.



(Quelle: **Manfred Wandt**, Gesetzliche Schulverhältnisse, 8. Auflage, München)